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uckermark-news >> 2026 >>

29.04.2021

Reichsbürgeralarm am Amtsgericht

Richter zeigt klare Kante

Prenzlau (ipr) Gestern wurde ein Nazi und Reichsbürger vor dem Amtsgericht Prenzlau wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 52-Jährige einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle nach einem überregionalen Treffen der rechten Szene in der Uckermark als "korruptes Stasischwein" bezeichnet hat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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26.04.2021

Stadt Prenzlau behindert Protest gegen AfD-Demo

Fantasie nicht gefragt

Prenzlau (ipr) Freitagabend fand auf dem Prenzlauer Marktberg mal wieder eine AfD-Demo statt. Etwa 100 Menschen protestierten maskiert gegen die aktuellen Pandemie-Maßnahmen der Bundesregierung. Statt der obligatorischen Gegendemo wollten AntifaschistInnen aus der Uckermark die Coronaleugner diesmal mit einem Gemälde überraschen. Doch Prenzlaus Bürgermeister hatte etwas dagegen.

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21.04.2021

Potzlowtäter erneut vor Gericht

Sexistische Angriffe mit Haft bestraft

Prenzlau (ipr) Gestern wurde der Prenzlauer Nazi Marco Sch. nach der Beleidigung und sexueller Belästigung von zwei Frauen im Zustand der vorsätzlichen Volltrunkenheit vor dem Amtsgericht in Prenzlau zu acht Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

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20.04.2021

Corona-Leugner unterwegs

Hakenkreuze an einer Hauswand

Schwedt (ipr) Zum Wochenende waren in Schwedt Schwurbler und Nazis unterwegs und haben ihre Botschaften an Masten gehängt, Müllbehälter geklebt oder an Wände geprüht.

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15.04.2021

Präzedenzfall vor dem Verwaltungsgericht

KZ-Außenstelle auf dem Gutshof: Keine Entschädigung bei Enteignung

Potsdam (ipr) Am vergangenen Donnerstag wollten die Erben von Bernd Graf von Arnim vor dem Verwaltungsgericht in Potsdam die Rückzahlung von Ausgleichsleistungen verhindern, die im Jahre 1999 für die Enteignung des Gutes Zichow in der Uckermark an sie gezahlt worden waren. Das misslang gründlich. Das Gericht lehnte die Anträge der vier Erben-Parteien ab.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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