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  • NSU WATCH: Protokolle über die einzelnen Prozesstage
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uckermark-news >> 2012 >>

20.12.2012

Zeuge bestreitet Angst vor Rache der Nazis

Templiner zu sechs Monaten Haft verurteilt

Prenzlau (ipr) Am Dienstag ist vor dem Amtsgericht Prenzlau ein 22-jähriger Mann aus Templin wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu sechs Monaten Haft verurteilt worden.

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19.12.2012

Rechter Singsang

Schulhof-CD in Schwedt verteilt

Schwedt (ipr) Seit Ende November ist sie auf dem Markt. Jetzt ist sie in Schwedt aufgetaucht: Die Schulhof-CD 2013 der Jungen Nationaldemokraten (JN).

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18.12.2012

Prozess um "olle Kamellen" von 2009

Urteile rechtskräftig

Schwedt (ipr) Die Urteile vom 3. Dezember gegen sechs Nazis wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidrigrer Organisationen vor dem Jugendrichter in Schwedt sind rechtskräftig geworden. Das bestätigte der Leiter des dortigen Amtsgerichtes.

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13.12.2012

Antiziganismus vor Gericht

Freispruch von Volksverhetzung mangels Beweisen

Neuruppin (ipr) Im Berufungsprozess um die Vertreibung des Familienzirkus "Happy" aus Milmersdorf vor dem Landgericht Neuruppin wurden nach drei Verhandlungstagen die vier Angeklagten vom Vorwurf der Volksverhetzung mangels Beweisen frei gesprochen.

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12.12.2012

Zwei von drei Urteilen rechtskräftig

Schwarzer Freitag für die Braunen

Prenzlau (ipr) Zwei der drei Prozesse, die am 23. November 2012 vor dem Amtsgericht Prenzlau stattfanden und über die gegenrede.info berichtet hatte, sind mittlerweile rechtskräftig geworden.

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06.11.2018

Dubiose Graffiti

Dienstagvormittag wurden Polizisten in die Eberswalder Goethestraße gerufen. An die Holzverkleidung eines Anbaus der Gedenkstätte der alten Synagoge hatten noch Unbekannte einen stwa sechs Meter breiten nicht richtig zu erklärenden Schriftzug hinterlassen: "Tote in der BRD: gn bevor sie faulen". Kriminalisten der Direktion Ost haben sich des Sachverhaltes angenommen.

Unter dem Titel "Weil wir hier leben wollen" startete am Montag ein erster Jüdischer Zukunftskongress in Berlin. Ob es da einen Zusammenhang gibt, ist unklar.


26.10.2018

Schüler nach "Hitlergruß" noch suspendiert

Einer der beiden Schüler, die an ihrer Schule in Waren (MV) vor gut einer Woche den in Deutschland strafbaren "Hitlergruß" gezeigt haben, ist weiter vom Unterricht ausgeschlossen. Das erklärte ein Sprecher des Schweriner Bildungsministeriums gestern. Grundlage dafür sei das Schulgesetz. Der andere Schüler habe einen Verweis erhalten, dürfe aber wieder am Unterricht teilnehmen.

Die 12 und 14 Jahre alten Schüler sollen am 17. Oktober in einem Klassenzimmer und einmal auf dem Schulhof den "Hitlergruß" gezeigt haben. Die Schule hatte den Vorfall wegen "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" angezeigt.


14.10.2018

Nazis beim Paddeln

Der Brandenburger Verfassungsschutz hat den Drachenbootverein "Projekt Habula" e.V. als Beobachtungsobjekt eingestuft. Es würden Anhaltspunkte dafür vorliegen, so der Verfassungsschutz, dass er offensichtlich von Rechtsextremisten, darunter NPD- und JN-Aktivisten, maßgeblich beeinflusst ist. Die sportlichen Aktivitäten seien ein weiterer Versuch, die Zivilgesellschaft in vorgeblich unpolitischer Art zu unterwandern.

[rückblick 2014]