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10.12.2012

Milmersdorfer Artistenvertreibung: 2. Prozesstag Teil II

Mosaik der Erinnerungen und Widersprüche

Neuruppin (ipr) Nach dem zweiten Prozesstag um die Vertreibung des Zirkus "Happy" aus Milmersdorf zeichnet sich ein erstes Bild ab wer wann und wo agiert hat. Über das Warum schweigt man sich größtenteils aus. Aber auch die Widersprüche treten deutlich zutage.

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08.12.2012

Milmersdorfer Artistenvertreibung: 2. Prozesstag Teil I

Mosaik der Erinnerungen und Widersprüche

Neuruppin (ipr) Nach dem zweiten Prozesstag um die Vertreibung des Zirkus "Happy" aus Milmersdorf zeichnet sich ein erstes Bild ab wer wann und wo agiert hat. Über das Warum schweigt man sich größtenteils aus. Aber auch die Widersprüche treten deutlich zutage.

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06.12.2012

Milmersdorfer Artistenvertreibung: 1. Prozesstag

Angeklagter gesteht Steinwürfe

Neuruppin (ipr) Der erste Tag des Berufungsprozesses vor dem Landgericht Neuruppin um die Vertreibung des kleinen Familienzirkus "Happy" aus Milmersdorf endete mit einer Überraschung: Einer der vier verbliebenen Angeklagten gestand in seiner Einlassung vor Gericht Steinwürfe ein.

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05.12.2012

Reichlich Nazi-Propaganda

Als der Volkstod nach Brüssow kam

Brüssow (ipr) Das Kulturhaus Brüssow in der Prenzlauer Straße war in der Nacht zum Dienstag Ziel von Nazi-Schmierereien. Ähnliches passierte am Montag auch in der Grund- und Gesamtschule in Gramzow.

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04.12.2012

Harte Linie bei Gericht

"Olle Kamellen" verurteilt

Schwedt (ipr) Gestern wurden vor dem Jugendrichter in Schwedt vier Angehörige der rechten Szene wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidrigrer Organisationen zu Geldstrafen verurteilt. Ein zum Tatzeitpunkt Jugendlicher kam mit Arbeitsauflagen davon. Ein Erwachsener wurde frei gesprochen.

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29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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