Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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20.12.2023
Schwedt (ipr) Am Montag hat es die dritte Hakenkreuz-Schmieraktion in Schwedt innerhalb von zwei Monaten gegeben. Von den Tätern hat die Polizei bisher wohl keine Spur.
28.11.2023
Schwedt (ipr) Erneut wurden in Schwedt Hakenkreuze gesprüht. Diesmal traf es eine der beiden Schulen in der Rosa-Luxemburg-Straße. Vor vier Wochen traf es Gebäude im Külz-Viertel.
27.11.2023
Zichow (ipr) Gestern Nachmittag wurde im uckermärkischen Zichow eine Gedenktafel für die 100 Frauen eingeweiht, die in der Außenstelle des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück auf Gut Zichow 1944 und 1945 Zwangsarbeit leisten mussten.
21.11.2023
Templin (ipr) Freitagabend soll es im Templiner Zentrum zu einen Übergriff von zwei Polizisten auf einen Mann gekommen sein. Dafür sucht der Templiner Nazi Martin M. Zeugen. Zu seinem Aufruf hatte er ein Video auf Facebook veröffentlicht. Das zeigt wie ein mit Bomberjacke bekleideter Mann von zwei Polizisten zu Boden gedrückt und um ihn zu beruhigen, getasert wird. Die Polizei beschreibt die Situation aus einem etwas anderen Blickwinkel.
18.11.2023
Angermünde (ipr) Ein alkoholisierter Ladendieb hat Donnerstagmittag am Angermünder Bahnhofsplatz zwei Flüchtlinge verbal und körperlich angegriffen. Die beiden Männer packten sich den Angreifer und übergaben ihn der Polizei.
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13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.