Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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31.12.2019
Prenzlau (ipr) Ein angetrunkener Mann ist im Regionalexpress von Berlin nach Stralsund aufgefallen, weil er lauthals gegen Juden hetzte und den Holocaust leugnete und mit Nazi-Devotionalien angab. Mitreisende informierten die Polizei. Die holten dem Mann aus dem Zug.
25.12.2019
Prenzlau (ipr) Rudi Dutschke ein Holocaustleugner? Rudi Dutschke ein Fremdenfeind? Was für eine Verunglimpfung. Zum 40. Todestag von Rudi Dutschke hat der III. Weg in Prenzlau und Templin eine Plakataktion gestartet, um die Führungsfigur der Studentenbewegung der 1960er Jahre für sich zu reklamieren.
22.12.2019
Schwedt (ipr) Das Amtsgericht Schwedt hat am Donnerstag den Einspruch 57-jährigen Reichsbürgers gegen einen Strafbefehl wegen unerlaubten Waffenbesitzes verworfen. Es bleibt bei der deftigen Geldstrafe von 7200 Euro.
13.12.2019
Schwedt (ipr) Wegen unerlaubten Besitzes einer halbautomatischen Pistole sollte ein Schwedter Reichsbürger eine hohe vierstellige Summe zahlen. Jetzt hat er dem Strafbefehl widersprochen.
10.12.2019
Schwedt (ipr) Ein Tierfreund aus Angermünde ist vor dem Amtsgerichts Schwedt wegen Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Zusätzlich soll er Schmerzensgeld zahlen. Der Mann hat gegen das Urteil, das bereits am 19. November gefällt wurde, Berufung eingelegt.
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13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.