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uckermark-news >> 2026 >>

12.09.2014

Geldstrafe für einen Link

"Deutsche Soldaten" kostet 40 Tagessätze

Schwedt (ipr) Rechte Propaganda in Sozialen Netzwerken wird in der Uckermark konsequent verfolgt. Diesmal erwischte es einen 22-jährigen Angermünder, der meinte er müsse einen Link auf einen Song der Nazi-Band Amok setzen.

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09.09.2014

Templin: Unbekannte zündeln

Zahlreiche Wahlplakate brannten

Templin (ipr) Mindestens 14 Wahlplakate verschiedener Parteien wurden Sonntagnacht in der Templiner Innenstadt abgefackelt. Über die Identität der Zündler wusste die Polizei nichts zu berichten.

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06.09.2014

Polizei fahndet nach Woldegker Nazi

Hoffentlich keiner von Schalke

Woldegk (ipr) Ein 14-jähriger Uckermärker wird Mitte August in Woldegk (MV) von einer Glatze nazistisch angemacht und mit Drohgebärden angegangen. Die Polizei sucht den Mann. Bisher ohne Erfolg. Gestern wurde sein Phantombild veröffentlicht.

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03.09.2014

Rossow: Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Verfahren gegen Zollbeamten eingestellt

Neubrandenburg (ipr) Das Ermittlungsverfahren gegen einen Zollbeamten aus Mewegen (MV) wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist eingestellt worden. Das bestätigte heute die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg. Der Mann ist Besitzer einer ehemaligen Gaststätte in Rossow in der Ende 2013 ein illegales Nazi-Konzert stattgefunden haben soll. Was ihm bleibt, ist der öffentliche Ärger und ein Disziplinarverfahren.

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02.09.2014

NPDler wollen Asylbewerber besuchen

Gezielte Provokation wird zum Rohrkrepierer

Pinnow (ipr) Bisher haben Nazis Asylbewerberheime angegriffen oder davor demonstriert. Jetzt hat die Brandenburger NPD ihre Mandatsträger im Land aufgefordert, die Flüchtlingsunterkünfte zu besichtigen. Aber so richtig scheint diese Wahlkampfidee an der Basis noch nicht angekommen zu sein.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


[rückblick 2025]