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uckermark-news >> 2026 >>

10.10.2008

Sven Brandau in der MOZ über Rechtsextremismus in der Uckermark

Tat in Templin war nicht politisch motiviert

Pinnow (ipr) Uckermarks Schutzbereichsleiter Sven Brandau spricht gegenüber der „Märkischen Oderzeitung“ (MOZ) im Zusammenhang mit dem Tod des Templiners Bernd K. im Juli 2008 nicht mehr von Mord und bewertet die Tat als nicht politisch motiviert.

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04.10.2008

Templin: Hakenkreuze auf Gedenkstein

Jugendliche Täter verwarnt

Prenzlau (ipr) Vor über einem Jahr, am 20.September 2007, war in Templin der Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Jetzt erfuhr „gegenrede.info“, dass die Täter von damals gefasst und vom Jugendrichter des Amtsgerichts Prenzlau verurteilt wurden.

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02.10.2008

NPD-Erfolg im Nordosten der Uckermark

Mecklenburg-Vorpommern lässt Grüßen

Pinnow (ipr) Das amtliche Endergebnis für die Wahlen zum Kreistag des Landkreises Uckermark liegt vor. Die NPD wird mit 6103 abgegebenen Stimmen (4%) zwei Sitze erhalten. Fast 40 Prozent der Stimmen holte die NPD in der Norduckermark im Wahlkreis 2, Stadt Prenzlau, Gemeinde Nordwestuckermark, Gemeinde Uckerland, Amt Brüssow (Uckermark), Amt Gramzow.

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29.09.2008

NPD erhält zwei Sitze

SPD gewinnt Wahl zum Kreistag des Landkreises Uckermark

Pinnow (ipr) Die SPD hat die Kreistagswahlen in der Uckermark gewonnen. Nach dem vorläufigen Ergebnis hat SPD bei der Wahl zum Kreistag 23,3 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Linke landete mit 20,6 Prozent knapp vor der CDU (20,3 Prozent) auf Platz 2. Mit einem Stimmenanteil von 4 Prozent wird die NPD im künftigen Kreistag zwei Plätze besetzen.

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26.09.2008

Löcknitzer Polizistenjagd

Weitere Ermittlungen der Polizei notwendig

Löcknitz (ipr) Im Fall der Polizistenjagd von Löcknitz (Mecklenburg-Vorpommern), die am 20. April diesen Jahres nach einer „Führer-Geburtstagsfeier“ für Aufsehen sorgte, hat die Staatsanwaltschaft ihre Überprüfung abgeschlossen und bei vier Personen weitere Ermittlungen der Polizei für notwendig erachtet. Das erklärte die Neubrandenburger Staatsanwaltschaft gegenüber „gegenrede.info“.

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22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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