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uckermark-news >> 2026 >>

16.10.2015

Newssplitter

Gegendemo, Gerichtsverfahren und neue Taten

Prenzlau (ipr) Das Bunte Bündnis Couragiertes Prenzlau ruft für den 14. November zu einer Demonstration unter der Überschrift "Buntes Prenzlau - Kein Platz für Fremdenhass" in Prenzlau auf. Treffen will man sich ab 17:00 Uhr in der Straße des Friedens.

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15.10.2015

Wissenswertes aus dem Barnim

Nazi-Konzert in Finowfurt unterbunden

Finowfurt (ipr) Vor etwas über einem Monat, am 12. September, hat es in Finowfurt seit langem mal wieder den Versuch gegeben, ein Rechtsrockkonzert durchzuführen. Das Konzert sollte auf dem Grundstück der Familie Mann stattfinden. Die Gemeinde Schorfheide untersagte die Veranstaltung. Rechtsmittel wurden dagegen nicht eingelegt.

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14.10.2015

Prenzlau: Anti-Asyldemo um eine Woche vorverlegt

Im Dunkeln ist gut Munkeln

Prenzlau (ipr) Eine Woche vor dem ursprünglich angekündigten Termin, am Samstag den 14.11.2015 soll in Prenzlau ab 19:00 Uhr gegen geplante Asylunterkünfte in Brandenburg demonstriert werden. Als Anmelder ist der 18-jährige Finowfurter Lucas Schmidt in Erscheinung getreten, der sich bei Facebook "BB.Patrioten" nennt. Zu einer Gegenveranstaltung wird noch nicht aufgerufen.

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12.10.2015

Uckermark am Wochenende

Antiflüchtlings-Aufkleber in Schwedt und Templin

Prenzlau (ipr) Am Wochenende versuchten es die "Asylantenhasser" in der Uckermark einmal wieder mit Propaganda und klebten ihren Nazistuss an Ortsschilder der Stadt Schwedt und das Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten Isabelle Vandré.

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10.10.2015

Shake Hands im Gerichtssaal

Flüchtlinge bedroht und beschimpft

Prenzlau (ipr) Ein Templiner Nazi ist am Freitag vor dem Amtsgericht Prenzlau in einem beschleunigten Verfahren zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Dem 32-Jährigen war vorgeworfen worden Flüchtlinge bedroht, beleidigt und dazu "Sieg Heil" gebrüllt zu haben. Die Haftstrafe ist auf dreieinhalb Jahre zur Bewährung ausgesetzt worden. Das Urteil ist rechtskräftig.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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