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uckermark-news >> 2026 >>

10.10.2009

Fremdenfeindliche Flugblätter in Brüssow

Späte Reaktion auf Anti-Heß-Demo

Brüssow (ipr) In der Nacht zum 9. Oktober wurden in Brüssow fremdenfeindliche Flugblätter in die Briefkästen zahlreicher Bürger gesteckt, die sich gegen die Anti-Heß-Demonstranten vom 17. August in Brüssow richteten. Vorgeworfen wird ihnen, dass sie zugezogen und auf dem linken Auge blind seien.

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07.10.2009

Spontane Nazi-Demo in Angermünde

"Darum stehen wir heute hir"

Angermünde (ipr) Am Sonntag gegen 19:00 Uhr formierten sich 9 Mitglieder der rechten Szene in Angermünde zu einer Demonstration gegen den "linken Terror". Das jedenfalls behaupten die "Freien Nationalisten Uckermark" (FNUM) auf ihrer Website und belegen das mit einigen Fotos.

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06.10.2009

Landser-Musik für die Nachbarn, Tritte für die Polizei

Templiner Rechte lassen nicht locker

Templin (ipr) Wegen einer Ruhestörung wurde die Templiner Polizei in der Nacht zum Samstag in die Berliner Straße gerufen, berichtet die Polizei. Was als Ruhestörung begann, entpuppte sich schon vor der Haustür als das öffentliche Abspielen rechtsextremistischer Landser-Musik und artete in der Wohnung in Beschimpfungen und Gewalt gegen Polizeibeamte aus.

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05.10.2009

Verurteilter und Staatsanwaltschaft ziehen Berufung zurück

Biber zieht jetzt in den Bau

Prenzlau (ipr) Im Fall des zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilten Schlägers aus der Templiner rechten Szene, Matthias M., haben sowohl er selbst als auch die Staatsanwaltschaft ihre Berufung zurückgezogen. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

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01.10.2009

Löcknitzer Polizistenhatz

Prozess geht in die nächste Runde

Pasewalk (ipr) Der Prozess um den Überfall auf drei Polizisten durch Nazis in einem Garagenkomplex in Löcknitz (Mecklenburg-Vorpommern) am 20. April 2008 geht in die nächste Runde. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung haben in jeweils eine Fall Rechtsmittel eingelegt. Das Urteil gegen zwei der vier Angeklagten hat somit Rechtskraft erlangt.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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