Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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02.12.2009
Dauer (ipr) Wer die Worte "Sieg Heil" in den eigenen vier Wänden äußert, der sollte eigentlich vor staatlicher Verfolgung sicher sein. Im Paragrafen 86 a des Strafgesetzbuches steht ausdrücklich, "(…) wird bestraft, wer (…) öffentlich verwendet (…)". Wenn es draußen aber jemand hört, was man drinnen redet oder ruft, kann das auf Dauer auch in Dauer nicht gutgehen.
27.11.2009
Schwedt (ipr) Lange hat man nichts vom Nationalen Bündnis Preußen gehört und gelesen. Doch just zum Volkstrauertag am 15. November sollen sie wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben und gemeinsam mit den rechten Kameraden der NPD, FNUM und weiteren Freien Kräften "im gesamten Gebiet der Uckermark Gedenkveranstaltungen" abgehalten haben.
24.11.2009
Prenzlau (ipr) Das Urteil gegen den 28-jährigen Templiner Alkoholiker Ralf C., der vor elf Tagen in einem beschleunigten Verfahren zu zehn Monaten Haft wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden war, ist rechtskräftig.
19.11.2009
Bismark (ipr) Am Samstag den 14.11.09 fand in dem Dorf Bismark bei Löcknitz (Kreis Uecker-Randow) ein Rechtsrockkonzert statt, berichtet der "Informationsdienst Rex MV". Nach einer Verbotsverfügung durch die Polizei wurde das Konzert gegen 24:00 Uhr beendet. Bei der Kontrolle der Abreisenden kam es laut Staatsanwaltschaft Neubrandenburg bei "aggressiver Stimmung" zu einem Übergriff von Seiten eines Konzertbesuchers. Hierbei wurde ein Polizist leicht verletzt.
17.11.2009
Prenzlau (ipr) Gut ein Jahr nach dem Gewinn des Kreistagsmandates für die NPD Barnim-Uckermark hat Andy Kucharzewski die Partei verlassen. Das bestätigte der Vorsitzende des Uckermärkischen Kreistages, Roland Resch, auf Nachfrage.
[frühere artikel]
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.