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uckermark-news >> 2026 >>

14.11.2009

Templiner Ausländerfeind erneut vor Gericht

Richter steht zu seinem Wort

Prenzlau (ipr) Der 28-jährige Templiner Ralf C. ist am gestrigen Freitag in einem beschleunigten Verfahren vor dem Amtsgericht Prenzlau wegen gefährlicher Körperverletzung zu zehn Monaten Haft verurteilt worden.

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10.11.2009

Angermünde: Ermittlungsverfahren wegen unangemeldeter Demonstration

Vermummung und Verdummung

Pinnow (ipr) Gegen zehn Rechtsextremisten, die am Abend des 4. Oktobers an einer Demonstration in Angermünde teilgenommen hatten, wurden Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Verstöße gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Das bestätigte der Pressesprecher der Polizei des Schutzbereiches Uckermark, Ingo Heese, auf Nachfrage von gegenrede.info.

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04.11.2009

Urteile im Prozess um vier Gewalttaten am Rande eines Konzertes der Böhsen Onkelz Coverband "Dick & Durstig" in Prenzlau

Ein kostspieliger Abend für zwei der drei Angeklagten

Prenzlau (ipr) Am Montag dieser Woche wurden Enrico S. (33) und Marcel W. (32) wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung nach zwei Verhandlungstagen vor dem Amtsgericht Prenzlau zu zehn beziehungsweise acht Monaten Haft verurteilt. Die Strafen wurden auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich müssen beide Männer eine Geldstrafe von 1000 Euro zahlen, die der Arbeit des Weißen Ringes zugutekommen wird. Ein dritter Angeklagter, Maik S. (26), wurde freigesprochen.

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29.10.2009

Rechtsextremistische Webangebote aus der Uckermark

Torsos, verschwunden oder schlecht gepflegt

Pinnow (ipr) Die Webangebote der verschiedenen rechtsextremistischen Gruppierungen in der Uckermark verschwinden nach und nach aus dem Netz. Selbst das früher so agile „Nationale Netztagebuch“ hat neben dem Gezwitscher von Julius Färber kaum noch etwas zu bieten.

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26.10.2009

Freie Nationalisten Uckermark

Gewaltfantasien auf der Website

Pinnow (ipr) Im Gästebuch der Website der Freien Nationalisten Uckermark (FNUM) tauchen unverhohlen Gewaltfantasien auf. So heißt es unter anderem: "lasst uns diesen linken abschaum endlich ausrotten berlin war nur ein kleiner anfang".

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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