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uckermark-news >> 2026 >>

30.01.2010

Ehemaliges Stasi-Gelände in Biesenthal soll zum Wald werden

NPD Barnim-Uckermark (BUM) kündigt weitere Rechtsrockkonzerte an

Pinnow (ipr) Die Ankündigung des Barnimer Schutzbereichsleiters der Polizei, Hans-Jürgen Willuda, während des Besuches des neuen Brandenburgischen Innenministers Rainer Speer, dass weder in Finowfurt noch in Biesenthal künftig rechtsextreme Skinheadkonzerte stattfinden werden, kontert die NPD BUM mit der Ankündigung, weitere Konzerte veranstalten zu wollen und gegen deren Verbote zu klagen.

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28.01.2010

Bürgermeister will Aktion initiieren und sponsert zwei Stolpersteine

Stolpersteine sollen an jüdische Mitbürger erinnern

Prenzlau (ipr) Prenzlaus neuer Bürgermeister Hendrik Sommer plädiert anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee für das Gedenken an ermordete jüdische Mitbürger durch Stolpersteine.

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26.01.2010

Zweiter Prozesstag für Ronny M. und Artur E.

Abwesende und abtrünnige Zeuginnen

Prenzlau (ipr) Der gestrige zweite Prozesstag gegen die beiden Templiner Ronny M. (19) und Artur E. (20) vor dem Jugendschöffengericht in Prenzlau war geprägt durch zahlreiches unentschuldigtes Nichterscheinen von Zeugen und dem extrem geduldigen Nachfragen des Jugendrichters bei einer Zeugin, die sich partout nicht an die Missetaten von Ronny M. erinnern wollte.

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24.01.2010

Zwei junge Templiner vor Gericht

Herrenmenschen essen keinen Döner

Prenzlau (ipr) In Templin war es im September letzten Jahres immer noch gefährlich an einem türkischen Imbiss einen Döner oder eine türkische Pizza zu essen. Das ist die traurige Quintessenz des ersten Prozesstages vor dem Prenzlauer Jugendschöffengericht gegen die beiden zur rechten Templiner Szene gehörenden berufslosen Ronny M. (19) und Artur E. (20).

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20.01.2010

Ausländerfeindliche und antisemitische Propaganda

Schlecht gemachte Fake-Wurfsendung in Schwedt

Schwedt (ipr) Gestern erhielt gegenrede.info eine Wurfsendung, die in der letzten Zeit in Schwedter Briefkästen zu finden war. Zweck dieser Wurfsendung ist es, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit zu schüren und lokal bekannte Politiker als Handlanger einer deutschenfeindlichen Politik zu entlarven .

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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