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uckermark-news >> 2026 >>

08.02.2008

Fakten und Gedanken der Staatsanwaltschaft Neuruppin zum abgelaufenen Kalenderjahr

Fremdenfeindliche Gewalttaten in der Uckermark

Neuruppin (ipr) Die Staatsanwaltschaft Neuruppin stellt für das Jahr 2007 einen Anstieg rechtsextremistischer und fremdenfeindlicher Straftaten im westlichen Teil der Uckermark fest. Dort gab es im letzten Jahr mindestens sechs derartige Übergriffe.

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06.02.2008

Zerstörte polnische Autos in Löcknitz /Morgen Diskussion mit polnischem Botschafter

Ermittlungen kommen nur schwer voran

Die Ermittlungen im Fall der beschädigten Autos polnischer Einwohner dem mecklenburg-vorpommerschen Grenzdorf Löcknitz kommen nur schwer voran. Entgegen der ersten Meldungen von dpa Mitte Januar, dass die Polizei zwei Tatverdächtige im Alter von 16 und 19 Jahren ermittelt habe, spricht die Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg gegenüber „gegenrede.info“ lediglich von Zeugen, die zur Sache vernommen worden sind.

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05.02.2008

Noch keine neuen Zeiten in Schwedt angebrochen

„Ausländer raus!“ gebrüllt

Schwedt (ipr) Beim Hallenturnier um den 8. "local-energy"-Cup in Schwedt am 5. Januar diesen Jahres gab es neben dem Krawall zwischen den Rostocker Ultras und polnischen Fußballfans gegen Ende des Turniers einen weiteren fremdenfeindlichen Zwischenfall.

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02.02.2008

Rechter Schläger vor Gericht

Zwei Inder bedroht, beleidigt und gewürgt

Prenzlau (ipr) Das Prenzlauer Amtsgericht hat am Freitag den 24jährigen Christian A. aus Schwedt nach dem Angriff auf zwei in Prenzlau lebende Inder wegen fahrlässigen Vollrausches zu drei Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich muss der Mann 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

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31.01.2008

"Sieg Heil" zum Gruß der Polizei

Betrunkener ruft rechte Parole

Angermünde (ipr) Gegen einen 28-jährigen Mann erstatteten Angermünder Polizeibeamte in der Nacht zu Donnerstag eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, berichtet die Polizei.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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