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uckermark-news >> 2026 >>

16.03.2010

Zu späte gerichtliche Aufarbeitung einer Gewalttat

Verfahren wurden eingestellt

Prenzlau (ipr) In den Jahren 2007 und 2008 war es in der rechten Szene von Templin nichts ungewöhnliches, mit einem Knüppel im Jackenärmel rumzulaufen. Das jedenfalls ist eines der wenigen konkreten Ergebnisse eines Prozesses vor dem Jugendrichter des Amtsgerichtes Prenzlau, der in der letzten Woche stattfand.

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12.03.2010

Uckermärkische Landratswahlen

Rechtsextremist leitet Wahllokal nicht mehr

Pinnow (ipr) Der bekennende Rechtsextremist Christoph Z. wird am kommenden Sonntag nicht mehr als Wahlvorsteher im Wahlbezirk des kleinen uckermärkischen Dorfes Wollin fungieren. Das bestätigte gestern Abend die Bürgermeisterin der Gemeinde Randowtal, Eva-Maria Christ.

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11.03.2010

In Angermünde geraten zwei Jugendgruppen aneinander

Showdown nach längerem Streit

Angermünde (ipr) Am Dienstagnachmittag dieser Woche haben sich vor dem Angermünder Bahnhof Angehörige zweier Jugendgruppen gewalttätige Auseinandersetzungen geliefert. Als die von mehreren Bürgern informierte Polizei eintraf, waren die Gewalttätigkeiten bereits beendet.

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10.03.2010

"Sieg Heil" Rufe in Prenzlau

Schnelle Reaktion von Bürger und Polizei

Prenzlau (ipr) Nach einem Bürgerhinweis konnte die Polizei in der Nacht zum Dienstag vier Personen nach einem "Sieg-Heil" Ruf und einer vermeintlichen Sachbeschädigung stellen, berichte die Pressestelle der Polizei des Schutzbereiches Uckermark.

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08.03.2010

Prozess wegen des Überfalls auf zwei Templiner Punks

Mit der Liebe auch das Alibi verloren

Prenzlau (ipr) Im Februar diesen Jahres wurde der zur Templiner rechten Szene gehörige Christian B. wegen gefährlicher Körperverletzung und anderer Delikte zu einer Gesamtstrafe von neun Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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