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uckermark-news >> 2026 >>

27.04.2012

Jüdischer Friedhof Templin

Grabsteinfragment umgestoßen

Templin (ipr) Auf dem jüdischen Friedhof in Templin ist ein Grabsteinfragment gewaltsam von seinem Sockel gestoßen worden. Die Polizei gibt sich vorsichtiger. Es werde geprüft, ob die Instabilität durch Verwitterungsschäden oder eine aktive Handlung hervorgerufen wurde, hieß es.

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26.04.2012

Stefan Schulz verliert seine Aufwandsentschädigung

Nazi-Flop im uckermärkischen Kreistag

Prenzlau (ipr) Der uckermärkische NPD-Kreistagsabgeordnete Stefan Schulz wird ab nächsten Monat auf seine Abgeordneten-Aufwandsentschädigung verzichten müssen. Er hat drei Kreistagssitzungen hintereinander unentschuldigt gefehlt. Deswegen wurden ihm gemäß der Entschädigungssatzung des Kreistages die Zahlungen gestrichen. Das bestätigte der Kreistagsvorsitzende Roland Resch auf Nachfrage.

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24.04.2012

Hitler-Geburtstagsfeier in Schwedt aufgelöst

Rudolf Hess verklebt man nicht

Schwedt (ipr) Während vergangen Freitag in Klockow Punks aus der Region ungestört ihr Antifa-Konzert feierten, versuchten das in Schwedt ein paar Nazis erfolglos mit Adolf Hitlers Geburtstag. Nichts desto trotz meinten zwei der rechten Kameraden zwei Tage später mit Hess-Aufklebern, Schwedter Wände verschandeln zu müssen. Auch dabei wurden sie erwischt.

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19.04.2012

Ibraimo Alberto: Rassistische Beleidigungen auf dem Fußballplatz

Nachspielzeit vor Gericht

Bernau (ipr) Wegen Beleidigung des früheren Ausländerbeauftragten von Schwedt muss sich seit gestern ein 19-jähriger Fußballer vor dem Jugendrichter beim Amtsgericht Bernau verantworten. Er soll den gebürtigen Mosambikaner Ibraimo Alberto und dessen Sohn Arlindo im März 2011 auf einem Schwedter Fußballplatz mit rassistischen Sprüchen beschimpft haben.

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18.04.2012

Über National befreite Zeiten

Der feine Unterschied zwischen Vorsicht und Angst

Brüssow (ipr) Ein Punkkonzert gegen Rechtsextremismus, das für den 20. April in Brüssow angemeldet worden war, kann dort nicht stattfinden, weil Gemeinde und Amt sich nicht in der Lage sehen, für diesen Tag Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

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22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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