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uckermark-news >> 2026 >>

13.05.2010

Jeden Samstag eine Nazi-Demo

Bündnis "Brandenburg Nazifrei" will Naziaufmärsche verhindern

Pinnow (ipr) Ab dem 29. Mai will die Kameradschaft Märkisch Oder Barnim (KMOB) jedes Wochenende im Barnim und Märkisch - Oderland demonstrieren. Unterstützt wird sie dabei von den Freien Nationalisten Uckermark (FNUM). Unter dem Motto "Kein Ort für rechte Propaganda" will sich das Bündnis "Brandenburg Nazifrei" den Nazis offensiv entgegenstellen.

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11.05.2010

Anklageerhebung gegen Löcknitzer NPD-Gemeindevertreter

Brüssower Journalisten Prügel angedroht

Neuruppin (ipr) Die Staatsanwalt Neuruppin hat Anklage gegen den Löcknitzer NPD-Gemeindevertreter Dirk B. wegen Nötigung erhoben. Am 18. August 2009 soll der Rechtsextremist dem gegenrede.info-Mitarbeiter Peter Huth im uckermärkischen Brüssow an der Hauptstraße den Weg versperrt und ihm wegen seiner journalistischen Arbeit Prügel angedroht haben.

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06.05.2010

Punks planen Chaostag(e) in Prenzlau

Gedenken anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung

Prenzlau/Schwedt (ipr). Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus gibt es in der Uckermark mehrere Gedenkveranstaltungen. Sogar Prenzlaus Punks zeigen sich von ihrer spaß-politischen Seite.

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06.05.2010

Nazi-Plakate zum 8. Mai in Angermünde

Die Kapitulation kann schneller als erwartet

Angermünde (ipr) "8. MAI – WIR KAPITULIEREN NIE!" – mehrere DIN A 2–Plakate mit dieser Aufschrift wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag dieser Woche am Bahnhof Angermünde von Unbekannten geklebt und hingen dort einen Tag lang.

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05.05.2010

Nach durchzechter Nacht

Sympathisanten der rechten Szene verprügeln Behinderten

Templin (ipr) Aus bisher unbekanntem Grund haben zwei 24- und 25-jährige Männer am Donnerstagfrüh vergangener Woche in Templin einen 21-Jährigen verprügelt. Bei dem Opfer dieser Gewalttat handelt es sich um einen Menschen mit Behinderung. Die beiden Tatverdächtigen sympathisieren nach Informationen der Polizei mit der rechten Szene.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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