Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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25.11.2016
Neuruppin (ipr) Ein Templiner Rechtsextremist ist gestern vor dem Landgericht in Neuruppin wegen des Besitzes von Kinderpornografie zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Die Haftstrafe wird auf drei Jahren zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht bestätigte damit das Urteil der Vorinstanz. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
24.11.2016
Prenzlau (ipr) Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat Anklage gegen einen Rechtsextremisten aus der Uckermark wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern erhoben. Er soll sich an der siebenjährigen Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin vergriffen haben.
21.11.2016
Löcknitz (ipr) In Löcknitz (MV) will ein Clan rechter Siedler Teile einer zum Verkauf stehender Kaserne erwerben. Darüber berichtete die Pasewalker Zeitung vor einigen Tagen. Nach Informationen von gegenrede.info soll es sich dabei um den rechtsextremen Baldur B. und seine Familie handeln.
17.11.2016
Schwedt (ipr) Dienstagvormittag hat es in Schwedts Ortsteil Vierraden eine Auseinandersetzung zwischen deutschen und arabischen Jugendlichen gegeben. Über mögliche Verletzungen teilt die Polizei nichts mit.
08.11.2016
Prenzlau (ipr) Die Nazis vom III. Weg behaupten auf ihrer Facebook-Seite, dass sie am Samstag uniformiert durch Prenzlau spaziert sind, um die deutschen Bürger vor den Übergriffen von Flüchtlingen zu schützen.
[frühere artikel]
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.