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uckermark-news >> 2026 >>

03.11.2016

Zweiter Ekel-Nazi vor Gericht

Die Zeit der Strafbefehle ist vorbei

Berlin (ipr) Der Nazi Christoph Sch., der als mutmaßlicher "S-Bahn-Pinkler" für Empörung sorgte, ist im April zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Jetzt stand sein Mittäter, der ehemalige Templiner Robert S., vor Gericht und ist wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu 14 Monaten Haft verurteilt worden.

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02.11.2016

Halloween und seine Nazis

Ein Kürbis ist in der Regel ein Hohlkopf

Schwedt (ipr) Ein Schwedter Witzbold veröffentlicht bei "Schwedt Aktuell" das Foto eines Horror-Kürbisses. In die ausgehöhlte Frucht wurden statt der Augen zwei Siegrunen reingeschnitten. Dazu das Wort "Asylpolitik?" auf die "Stirn" geritzt.

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20.10.2016

Templin: Anklage nach Villa - Attacke

Nur einen beißen die Hunde

Templin (ipr) Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat Anklage gegen einen 40-jährigen Templiner wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erhoben. Er soll im Januar im Beisein von zwei weiteren Männern im Templiner Haus der Jugend und Kultur "Villa 2.0" eine 62-jährige Dozentin beschimpft und körperlich angegriffen haben.

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19.10.2016

Rechte Propagandaaktion als Sachbeschädigung bestraft

Schwedter Volkstodexperten vor Gericht

Schwedt (ipr) Zwei stadtbekannte Nazis sind gestern vor dem Schwedter Amtsgericht wegen Sachbeschädigung zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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18.10.2016

Dem Jungvolk entwachsen

Hitlergruß und Erpressung

Prenzlau (ipr) Möglicherweise haben sechs Jugendliche am Freitag in Prenzlau versucht, einen afghanischen Asylbewerber zu erpressen. Betrachtet man die Sechs etwas genauer, stellt man fest: Es ist kein Zufall, dass ihr Opfer ein Flüchtling ist.

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29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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