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uckermark-news >> 2026 >>

10.12.2015

Verstoß gegen das Waffengesetz

Kein Gewehr für Flüchtlingshasser

Prenzlau (ipr) Wenn Ramon A. und zwei seiner Nazi-Kameraden mit einem Gewehr durch Prenzlau laufen, kommt das bei den Leuten nicht gut an. Auch wenn es sich dabei lediglich um ein Luftdruckgewehr handelt.

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04.12.2015

Schwedt

Streit in Flüchtlingsunterkunft

Schwedt (ipr) Mitarbeiter der Notunterkunft für Flüchtlinge in Schwedt riefen am Mittwochnachmittag die Polizei. Bewohner des Heimes waren in Streit geraten, der später in Handgreiflichkeiten überging.

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04.12.2015

Polizisten denken mit

Bei Verkehrskontrolle Nazi-Tattoo entdeckt

Prenzlau (ipr) Polizisten haben bei einer Verkehrskontrolle in Prenzlau an einem Fahrer Nazi-Tattoos entdeckt. Gegen den 33-Jährigen wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt, wie die Polizei gestern mitteilte.

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30.11.2015

Vom Schreibtisch geräumt

Gerichtsrelevantes

Prenzlau (ipr) In den zurückliegenden Wochen und Monaten gab es mehrere Prozesse, an denen Rechtsextremisten als Täter und in einem Fall sogar als Opfer beteiligt waren. Gegenrede.info gibt einen kurzen Überblick.

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25.11.2015

AfDler üben den Schulterschluss mit Rechtsextremisten

Vom Schaaf und einem Schäfer

Prenzlau (ipr) BB.Patrioten kündigen auf Facebook eine weitere Anti-Flüchtlingsveranstaltung an. Wann und wo sie stattfindet, ist noch unklar. Die BB.Patrioten entpuppen sich in Nachbetrachtung zur Veranstaltung vom 14. November in Prenzlau als Scharnier zwischen Mitgliedern der "Alternative für Deutschland" (AfD) und Rechtsextremisten. Die Teilnehmer an Veranstaltungen der BB.Patrioten müssen sich also nicht beschweren, wenn sie in der Öffentlichkeit als Nazis eingeordnet werden.

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rechte spalte

29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


[rückblick 2025]