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uckermark-news >> 2019 >>

23.01.2015

Uckermark

Nazis auf Durchreise

Prenzlau (ipr) Am Samstag war ein Trupp von NPD-Flüchtlingsgegnern unterwegs, um ihren Hass unter die Menschen in Templin, Angermünde und Bad Freienwalde zu bringen.

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20.11.2015

Lychen

Nazi-Schmierereien am Bahnhof

Lychen (ipr) Mittwochmorgen war der Lychener Bahnhof mit Hakenkreuzen und weiteren NS-Symbolen beschmiert. Bemerkt wurden die Symbole von Polizisten.

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19.11.2015

AfD-Kreischef demnächst wegen Volksverhetzung vor Gericht

Strafbefehl widersprochen

Prenzlau (ipr) Weil er einem Strafbefehl wegen Volksverhetzung über 5000 Euro widersprochen hat, muss sich ein Templiner AfD-Politiker demnächst vor Gericht verantworten. Er hatte im Wahlkampf 2014 eine antisemitische Karikatur im Netz veröffentlicht.

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16.11.2015

Auseinandersetzungen nach den Veranstaltungen

Alles Patrioten

Prenzlau (ipr) Samstagabend in Prenzlau behielten die Flüchtlingsfreunde das erste und das letzte Wort. Das, obwohl die Asylgegner etwa 300 bis 400 Menschen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mobilisierten, um gegen die derzeitige Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Etwa 300 engagierte UckermärkerInnen, aufgerufen vom Bunten Bündnis Couragiertes Prenzlau, hielten tapfer dagegen und demonstrierten für ein weltoffenes Prenzlau.

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12.11.2015

Geheimniskrämerei vor Anti-Asyldemo

BB – wie Brigitte Bardot

Prenzlau (ipr) Die Organisatoren der Anti-Asyldemo kommenden Samstag in Prenzlau betreiben Geheimniskrämerei. Auf die Frage, ob es neben den AfDlern Jan-Ulrich Weiss und Joachim Schaaf weitere Redner geben wird, heißt es nur "Kein Kommentar".

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rechte spalte

19.03.2019

Rassistische Gewalt stabil

Die Zahl rechtsextremer Straftaten, die von der Polizei registriert wurden, ist im vergangenen Jahr in Brandenburg um fünf Prozent auf 1.562 Fälle gestiegen.

Beinahe unverändert ist demnach die Zahl rechter Gewaltdelikte. 2018 gab es 123 Fälle, 2017 waren es 124 registrierte Gewaltstraftaten. Die meisten gewalttätigen Vorkommnisse waren der Statistik zufolge rassistisch motiviert. In drei Fällen konnte eine antisemitische Motivation nachgewiesen werden.

Besonders häufig kamen rechte Gewaltstraftaten in der Uckermark (22 Delikte) und im Bereich Cottbus/Spree-Neiße (29 Delikte) vor. Als Reaktion sollen in der Uckermark vier als bisher ein Staatsschützer ihre Arbeit tun.


18.03.2019

Rassistische Gewalt stabil

Die Zahl der registrierten "Reichsbürger" in Brandenburg ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Der Verfassungsschutz stufte 650 Menschen als sogenannte Reichsbürger und Selbstverwalter ein, teilte das Innenministerium in Potsdam mit. Im Jahr 2017 lag die Zahl noch bei 560. Die Steigerung hängt nach Angaben des Ministeriums damit zusammen, dass auch in den Kommunen stärker hingeschaut wird als früher.


06.11.2018

Dubiose Graffiti

Dienstagvormittag wurden Polizisten in die Eberswalder Goethestraße gerufen. An die Holzverkleidung eines Anbaus der Gedenkstätte der alten Synagoge hatten noch Unbekannte einen stwa sechs Meter breiten nicht richtig zu erklärenden Schriftzug hinterlassen: "Tote in der BRD: gn bevor sie faulen". Kriminalisten der Direktion Ost haben sich des Sachverhaltes angenommen.

Unter dem Titel "Weil wir hier leben wollen" startete am Montag ein erster Jüdischer Zukunftskongress in Berlin. Ob es da einen Zusammenhang gibt, ist unklar.


26.10.2018

Schüler nach "Hitlergruß" noch suspendiert

Einer der beiden Schüler, die an ihrer Schule in Waren (MV) vor gut einer Woche den in Deutschland strafbaren "Hitlergruß" gezeigt haben, ist weiter vom Unterricht ausgeschlossen. Das erklärte ein Sprecher des Schweriner Bildungsministeriums gestern. Grundlage dafür sei das Schulgesetz. Der andere Schüler habe einen Verweis erhalten, dürfe aber wieder am Unterricht teilnehmen.

Die 12 und 14 Jahre alten Schüler sollen am 17. Oktober in einem Klassenzimmer und einmal auf dem Schulhof den "Hitlergruß" gezeigt haben. Die Schule hatte den Vorfall wegen "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" angezeigt.


14.10.2018

Nazis beim Paddeln

Der Brandenburger Verfassungsschutz hat den Drachenbootverein "Projekt Habula" e.V. als Beobachtungsobjekt eingestuft. Es würden Anhaltspunkte dafür vorliegen, so der Verfassungsschutz, dass er offensichtlich von Rechtsextremisten, darunter NPD- und JN-Aktivisten, maßgeblich beeinflusst ist. Die sportlichen Aktivitäten seien ein weiterer Versuch, die Zivilgesellschaft in vorgeblich unpolitischer Art zu unterwandern.

[rückblick 2017]