Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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16.12.2014
Angermünde (ipr) Etwa 15 "Asylantenhasser" folgten gestern Nachmittag dem Aufruf der Gemeinschaft "Bürgerwehr Deutschland" und versammelten sich vor dem Flüchtlingsheim in Angermünde. Sie wollten den Flüchtlingen, die gestern gar nicht kamen, ihre Abscheu signalisieren. Stattdessen trafen sie auf etwa 40 Angermünder, die einen ersten Schritt in Richtung Willkommenskultur machten.
11.12.2014
Angermünde (ipr) Demnächst werden 50 Flüchtlinge in die Angermünde Notfallunterkunft einziehen. Im Netz sammeln sich die Unzufriedenen. Doch auf die Reihe kriegen sie nichts. Im Gegenzug soll ein eingeschlafenes Bürgerbündnis gegen Nazis wachgeküsst werden.
05.12.2014
Schwedt (ipr) Nazi-Online-Propaganda vor Gericht. Erste Flugblätter des III. Weges in Schwedt. Angermünder Fackelmarsch gegen Flüchtlinge.
03.12.2014
Angermünde (ipr) Samstagabend kam es in Angermünde vor dem Kinder- und Familienzentrum zu einem Polizeieinsatz. Beamte des Mobilen Einsatztrupps gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit (MEGA) beschlagnahmten dort ein fremdenfeindliches Transparent und erteilten Platzverweise.
02.12.2014
Pinnow (ipr) Der Zuzug von Flüchtlingen und Asylbewerbern in die Uckermark führt in den Gemeinden zu den unterschiedlichsten Aktivitäten. Während in Boitzenburg die Bürger zum Dialog geladen werden, in Templin eine Begleitgruppe gegründet werden soll, hält man sich in Angermünde dezent zurück. Dafür melden sich dort die Asylantenfeinde umso lauter zu Wort und planen eine Demonstration.
[frühere artikel]
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.