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uckermark-news >> 2019 >>

15.12.2008

Prozess in Schwedt

Sechs Monate Gefängnis wegen Volksverhetzung

Schwedt (ipr) Vor dem Amtsgericht in Schwedt wurden zwei 23-jährige Männer wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit öffentlichem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt. Der eine Angeklagte erhielt eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten, der andere eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 5,- €.

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14.12.2008

19 Personen kurzzeitig in Gewahrsam genommen

Fußballfans rufen fremdenfeindliche Parolen

Schwedt (ipr) Gestern wurden in Schwedt beim Landespokalspiel zwischen dem FC Schwedt 02 und dem SV Babelsberg 03 II im Stadion „Heinrichslust“ fremdenfeindliche Parolen skandiert. Die Polizei nahm daraufhin 19 Personen in Gewahrsam.

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13.12.2008

„Hatecore Warriors Uckermark“ und „Nationales Bündnis Preußen“

Kameradschaftstreffen in der Uckermark

Prenzlau (ipr) Am 15. November fand vor dem Prenzlauer Amtsgericht ein Prozess gegen den Rechtsextremisten Roy G. aus Bernau statt. Das bestätigte der Sprecher des Amtsgerichtes gegenüber „gegenrede.info“. Der 29-Jährige hatte sich wegen eines Notrufmissbrauchs vom 05. April diesen Jahres vor dem Strafrichter zu verantworten. Gegen die Zahlung einer Geldbuße von 300 Euro wurde das Verfahren nach § 153a StPO eingestellt.

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10.12.2008

Urteil wegen brutaler Gewalttaten in Brüssow rechtskräftig

Die Schöne als das Böse

Prenzlau (ipr) Beatrice K. gehört zu den jungen Frauen, die wissen, dass Männer sich nach ihnen umdrehen. Selbst die Handschellen mit denen sie in den Gerichtsaal geführt wird, lassen sie kaum weniger interessant erscheinen. Die zwei Justizbeamten, die sie begleiten, hat diese zierlich anmutende Person längst um den kleinen Finger gewickelt. Die Beiden können sich schon gar nicht vorstellen, dass ein ausgewachsener Kerl wie der 23-jährige Steffen K. im Zeugenstand flüstert, er habe noch heute Angst!

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04.12.2008

Websites der Brandenburger und Berliner NPD ausgetauscht

Vom Weltnetz überfordert

Pinnow (ipr) Uckermärker NPDler scheinen mit dem Weltnetz noch reichlich auf dem Kriegsfuß zu stehen. So richtig oft schauen sie jedenfalls nicht mit ihrem Weltnetzbetrachter auf die Weltnetzseite ihres Kreisverbandes (http://www.npd-barnim.de). Und dem Verweis zum Landesverband folgen sie schon gar nicht. Gleiches gilt wohl auch für andere Kreisverbände. Sonst hätte nämlich schon längst jemand bemerken müssen, dass ein Schelm den Inhalt der Brandenburger NPD Weltnetzseite ausgetauscht hat.

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rechte spalte

09.04.2019

Brauner exSportkamerad verurteilt

Der Veltener NPD-Stadtverordnete Robert Wolinski ist am Montag vor dem Amtsgericht Oranienburg zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen von je 15 €uro verurteilt worden, berichtet die MAZ. Das Gericht sah es nach zwei Verhandlungstagen als erwiesen an, dass Wolinski den Oranienburger Stadtverordneten Enrico Geißler (Linke) beim Stadtfest 2017 genötigt hat, Bilder von seiner Kamera zu löschen. Geißler hatte Fotos von den Personen gemacht, die zum Drachenbootverein "Projekt Habula" gehören. "Projekt Habula" ist seit August 2018 ein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. Wolinskis Anwalt kündigte noch im Gerichtssaal an, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen. Er hatte zuvor auf Freispruch plädiert.


19.03.2019

Rassistische Gewalt stabil

Die Zahl rechtsextremer Straftaten, die von der Polizei registriert wurden, ist im vergangenen Jahr in Brandenburg um fünf Prozent auf 1.562 Fälle gestiegen.

Beinahe unverändert ist demnach die Zahl rechter Gewaltdelikte. 2018 gab es 123 Fälle, 2017 waren es 124 registrierte Gewaltstraftaten. Die meisten gewalttätigen Vorkommnisse waren der Statistik zufolge rassistisch motiviert. In drei Fällen konnte eine antisemitische Motivation nachgewiesen werden.

Besonders häufig kamen rechte Gewaltstraftaten in der Uckermark (22 Delikte) und im Bereich Cottbus/Spree-Neiße (29 Delikte) vor. Als Reaktion sollen in der Uckermark vier als bisher ein Staatsschützer ihre Arbeit tun.


18.03.2019

Rassistische Gewalt stabil

Die Zahl der registrierten "Reichsbürger" in Brandenburg ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Der Verfassungsschutz stufte 650 Menschen als sogenannte Reichsbürger und Selbstverwalter ein, teilte das Innenministerium in Potsdam mit. Im Jahr 2017 lag die Zahl noch bei 560. Die Steigerung hängt nach Angaben des Ministeriums damit zusammen, dass auch in den Kommunen stärker hingeschaut wird als früher.


06.11.2018

Dubiose Graffiti

Dienstagvormittag wurden Polizisten in die Eberswalder Goethestraße gerufen. An die Holzverkleidung eines Anbaus der Gedenkstätte der alten Synagoge hatten noch Unbekannte einen stwa sechs Meter breiten nicht richtig zu erklärenden Schriftzug hinterlassen: "Tote in der BRD: gn bevor sie faulen". Kriminalisten der Direktion Ost haben sich des Sachverhaltes angenommen.

Unter dem Titel "Weil wir hier leben wollen" startete am Montag ein erster Jüdischer Zukunftskongress in Berlin. Ob es da einen Zusammenhang gibt, ist unklar.


26.10.2018

Schüler nach "Hitlergruß" noch suspendiert

Einer der beiden Schüler, die an ihrer Schule in Waren (MV) vor gut einer Woche den in Deutschland strafbaren "Hitlergruß" gezeigt haben, ist weiter vom Unterricht ausgeschlossen. Das erklärte ein Sprecher des Schweriner Bildungsministeriums gestern. Grundlage dafür sei das Schulgesetz. Der andere Schüler habe einen Verweis erhalten, dürfe aber wieder am Unterricht teilnehmen.

Die 12 und 14 Jahre alten Schüler sollen am 17. Oktober in einem Klassenzimmer und einmal auf dem Schulhof den "Hitlergruß" gezeigt haben. Die Schule hatte den Vorfall wegen "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" angezeigt.


14.10.2018

Nazis beim Paddeln

Der Brandenburger Verfassungsschutz hat den Drachenbootverein "Projekt Habula" e.V. als Beobachtungsobjekt eingestuft. Es würden Anhaltspunkte dafür vorliegen, so der Verfassungsschutz, dass er offensichtlich von Rechtsextremisten, darunter NPD- und JN-Aktivisten, maßgeblich beeinflusst ist. Die sportlichen Aktivitäten seien ein weiterer Versuch, die Zivilgesellschaft in vorgeblich unpolitischer Art zu unterwandern.

[rückblick 2017]