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uckermark-news >> 2026 >>

04.12.2008

Drohung oder dummer Jungenstreich

Botschaft am Briefkasten.

Prenzlau (ipr) Am Dienstag Morgen klebte am Briefkasten der Anwaltskanzlei Brandt in der Prenzlauer Friedrichstraße ein Blatt Papier, das mit dem Stempelaufdruck „Kriegsmarine“ und dem Reichsadler mit Hakenkreuz verunziert war. Bei dem Blatt handelt es sich um den November-Berichtsbogen einer Schwedter Reinigungsfirma, die allerdings nicht für die Rechtsanwaltskanzlei tätig ist.

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30.11.2008

Prozess um brutale Gewalttaten in Brüssow

23-Jährige zu fünf Jahren Haft verurteilt

Prenzlau (ipr) Wegen mehrfacher gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung, gemeinschaftlichen schweren Raubes, Nötigung, Sachbeschädigung und Diebstahls ist am Freitag letzter Woche die 23-jährige Beatrice K. aus Brüssow vom Jugendschöffengericht des Amtsgerichtes Prenzlau zu fünf Jahren Einheitsjugendstrafe verurteilt worden. Der Richter ordnete die Unterbringung in einer Entzugsanstalt an und erließ einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr.

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27.11.2008

Brüssow setzt auf die Nähe zu Stettin

Stadtverordnete beziehen Stellung gegen die NPD

Brüssow (ipr) Gestern Abend hat sich die Stadtverordnetenversammlung von Brüssow mit einer Resolution einstimmig gegen das Ansinnen der NPD gewandt, den Zuzug polnischer Bürger in die Grenzregion zu unterbinden und die Öffnung der Grenzen nach Polen rückgängig zu machen. Außerdem beschlossen die Stadtverordneten, einen Integrationsbeirat einzurichten.

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27.11.2008

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordes in Templin

Motiv in erster Linie in der rechten Gesinnung der Angeschuldigten

Neuruppin (ipr) Vier Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 55-jährigen Templiners hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin Anklage gegen die beiden 19 und 22 Jahre alten Tatverdächtigen Sven P. und Christian W. wegen gemeinschaftlichen Mordes vor dem Landgericht Neuruppin erhoben.

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21.11.2008

Verurteilung wegen "Hitler Gruß" und "Heil Hitler"-Rufen

Familiärer Streit mit "Hitler Gruß" gekrönt

Schwedt (ipr) Gestern wurde vor dem Amtsgericht Schwedt ein 25-jähriger Arbeitsloser wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe von 35 Tagessätzen zu je 11 Euro verurteilt. Zusätzlich trägt er die Kosten des Verfahrens.

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29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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