Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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23.03.2026
Schwedt (ipr) Am Donnerstag ist ein 23-jähriger Angermünder vor dem Amtsgericht Schwedt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 110 Euro verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
17.03.2026
Brüssow (ipr) Am 24. Februar 2026 beschloss die Stadtverordnetenversammlung von Brüssow auf Antrag des örtlichen Tourismusvereins, ein Denkmal zu erwerben. Zur Begründung wird auf einen Artikel im "Heimatkalender für Prenzlau" aus dem Jahr 1936 verwiesen, der dem Antrag beigefügt war. Genau dagegen – nicht gegen den Ankauf selbst – wendet sich die "Initiative Demokratisches Brüssow" in einem offenen Brief an die Stadtverordneten.
10.03.2026
Templin (ipr) Am Sonntagvormittag wurden Polizisten in die Templiner Rühlstraße gerufen. Dort hatten Unbekannte die Buchstaben "SS" und einen Zahlencode der rechten Szene an ein Grundstückstor geschmiert.
09.03.2026
Prenzlau (ipr) Vor dem Amtsgericht Prenzlau ist am Dienstag vergangener Woche ein 51-jähriger Mann aus Templin wegen mehrfachen Widerstands und tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
02.03.2026
Templin (ipr) In der Nacht zu Donnerstag sind in Templin zwei Parteibüros beschmiert worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, traf es neben dem Büro der Partei "Die Linke" auch das von "Bündnis 90/Die Grünen".
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05.06.2026
Naziparole geschmiert
Am 03.06.2026 wurde der Polizei gemeldet, dass noch Unbekannte auf eine Mauer am Straßenrand der L293 in Biesenthal einen Wahlspruch der SA aus der Zeit des Nationalsozialismus angebracht hätten. Dies bestätigte sich in weiterer Folge. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost zu den Schmierfinken und deren Motivation.
04.06.2026
Hakenkreuze in Strausberg
Wie der Polizei am Dienstag erfuhr, haben noch Unbekannte an die Fassade der Lieferzufahrt des Südringcenters in Strausberg (MOL) vier Hakenkreuze geschmiert. Wer sich da betätigte und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Staatsschutz.
22.02.2026
Flüchtiges Nazisymbol
Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.