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uckermark-news >> 2026 >>

05.06.2009

Richter sieht beim Täter latente Ausländerfeindlichkeit

Dumpf gelaufen

Prenzlau (ipr) Gestern wurde der 27-jährige arbeitslose Templiner Ralf C. vor dem Amtsgericht Prenzlau wegen versuchter Nötigung, versuchter Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung im Vollrausch kostenpflichtig zu sechs Monaten Haft verurteilt. Die Strafe wurde auf fünf Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich muss Ralf C. 100 Stunden soziale Arbeit leisten und sich in Suchtberatung begeben.

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03.06.2009

Böhse Onkelz von Prenzlau

Nachschläge und Nachtritte

Prenzlau (ipr) Im Anschluss an einem Auftritt der Böhse Onkelz Coverband „Dirk und Durstig“ im Prenzlauer Kurgarten an 8. November letzten Jahres sollen mehrere Prenzlauer über einen Mann hergefallen sein, den sie für einen Türken hielten.

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26.05.2009

Geschichten aus dem letzten Jahr des „Nationalen Netztagebuches“

Das Jahr 2008 bei der NPD BUM

Pinnow (ipr) Mit dem Verschwinden des NPD Weblogs "Nationales Netztagebuches" und der Entsorgung des gesamten Archivs geht der Webgemeinde eine Quelle nationalsozialistischer Unbedarftheit verloren. Begleitet von ausgiebigen antisemitischen Tiraden, lieferte das Weblog doch immer interessante Aspekte über die Entwicklung der NPD im Barnim und der Uckermark. (Teil 2)

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25.05.2009

NPD-Wahlveranstaltung in Löcknitz

Laut statt Leute

Löcknitz (ipr) Vergangenen Samstag trafen sich etwa 20 Anhänger der NPD zu einer Wahlkundgebung in Löcknitz, um im Vorfeld der Kommunalwahlen vom 7. Juni 2009 in Mecklenburg-Vorpommern ihre polenfeindliche Propaganda zu verbreiten.

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25.05.2009

Engagement gegen Rechtsextremismus

Landkreis Uckermark wird "Ort der Vielfalt"

Pinnow (ipr) Der Landkreis Uckermark darf sich künftig „Ort der Vielfalt“ nennen. Dieser Titel wird dem Kreis heute in Berlin aufgrund seines vorbildlichen Einsatzes für Vielfalt und Toleranz verliehen.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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