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uckermark-news >> 2026 >>

28.04.2015

Mord an Bernd Köhler

Freilassung von W. steht zur Prüfung an

Templin (ipr) Nachdem Sven P. vorzeitig aus der Jungendhaft entlassen wurde, hofft nun auch der 29-jährige Christian W. im September das Gefängnis verlassen zu können. Beide Templiner Nazis waren wegen Mordes zu neun Jahren Haft verurteilt worden.

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21.04.2015

Ramon A. möchte nicht mehr Nazi genannt werden

Zwischenstopp Freiheit

Prenzlau (ipr) Vor fünf Tagen ist der Rechtsextremist Ramon A. aus der Haft entlassen worden. In einer E-Mail an gegenrede.info beschwert sich der 25-Jährige darüber, dass er auf dem Portal als Nazi beschimpft wird und droht mit rechtlichen Schritten.

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13.04.2015

Fußball statt "Asylantenhetze"

NPDler David Weide zeigt sich getroffen

Schwedt (ipr) Vor einer Woche hat gegenrede.info den NPD-Kreistagsabgeordneten David Weide dafür gelobt, dass er lieber beim Fußball zugeschaut hat statt wie ursprünglich vorgesehen in Angermünde gegen vermeintlichen "Asylmissbrauch" zu demonstrieren. Als Antwort beschimpft der Schwedter Nazi den Journalisten Peter Huth als jemanden, der hetzt und denunziert.

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09.04.2015

Prozess um Handel mit Nazi-Devotionalien

Spiel auf Zeit verloren

Prenzlau (ipr) Der 43 jährige Udo W. ist gestern nach erneutem Nichterscheinen vor Gericht wegen vielfachen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen mit einem Strafbefehl über ein Jahr Haft belegt worden. Die Strafe wurde zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt. Der Mann hat nun 14 Tage Zeit, gegen den Strafbefehl Widerspruch einzulegen.

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07.042015

Fußball statt "Asylantenhetze"

David Weide: Heuchler auf dem rechten Weg

Pinnow (ipr) Statt wie ursprünglich geplant in Angermünde gegen Asylmissbrauch zu demonstrieren, besuchte der Uckermärkische NPD-Kreistagsabgeordnete David Weide am 28. März ein Fußballspiel der Regionalliga Nordost. Ohne Not überließ er den bereits gebuchten Angermünder Marktplatz den Asylbefürwortern. Das war gut so. Aber statt seinen Unterstützern die Wahrheit zu sagen, log er der Öffentlichkeit "organisatorische Gründe" vor.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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