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uckermark-news >> 2026 >>

14.07.2008

Alle drei Angeklagten gehen in Berufung

Haftstrafen für Angriff auf Linken

Prenzlau (ipr) Bereits am 21. Mai 2008 waren vor dem Amtsgericht Prenzlau drei Männer aus Templin wegen gefährlicher Körperverletzung zu mehrmonatigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die drei im November letzten Jahres einen politisch Andersdenkenden angegriffenen hatten.

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11.07.2008

Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen nicht erwiesen

Im Zweifel für die Angeklagten

Prenzlau (ipr) Zwei Männer aus Schwedt sind gestern vor dem Amtsgericht Prenzlau vom Vorwurf des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen freigesprochen worden.

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09.07.2008

Wegen einiger „Sieg Heil“ Rufe zu einer Freiheitsstrafe verurteilt

Beschleunigt in den Knast

Prenzlau (ipr) Am Mittwoch wurde ein 31-jähriger Templiner vor dem Amtsgericht Prenzlau in einem beschleunigten Verfahren zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt. Angeklagt worden war der Mann wegen Vollrausch in Verbindung mit Bedrohung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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07.07.2008

Beschleunigtes Verfahren am Amtsgericht in Prenzlau

Angetrunken rechte Parolen gegrölt

Prenzlau (ipr) Knapp zwei Wochen nach der Tat wird sich morgen ein 31-jähriger Templiner vor dem Prenzlauer Amtsgericht verantworten müssen. Er ist angeklagt, in der Nacht des 22. Juni im stark alkoholisierten Zustand rechtsgerichtete Parolen gegrölt zu haben.

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04.07.2008 Stand 14.07.2008

Bewährungsstrafe für handgreifliche Neujahrsgrüße

BoxenStop! für Boitzenburger

Prenzlau (ipr) Am Mittwoch dieser Woche wurde ein 18-jähriger Boitzenburger vor dem Prenzlauer Jugendgericht wegen Körperverletzung, Nötigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu sechs Monaten Jugendhaft verurteilt. Die Vollstreckung wird auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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