Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
Geben Sie einen oder mehrere Suchbe- griffe getrennt durch Leerzeichen ein.
Zusammenhängende Suchbegriffe wie Namen umschließen Sie bitte mit Gänse- füßchen.
unterstützt durch
![]()
[home] | uckermark-news >> 2026 >> |
16.07.2012
Schwedt (ipr) Vergangen Samstag soll es erneut einen NPD-Autokorso in Schwedt gegeben haben. Die Polizei hat den Vorfall bestätigt.
13.07.2012
Pinnow (ipr) Die Gleichsetzung von Märkischer Oderzeitung und "Stürmer" während einer Amtsausschusssitzung im März diesen Jahres hat für den FDP-Frasktionsvorsitzenden im uckermärkischen Kreistag, Gerd Regler, keine politischen Konsequenzen. Der Kreisvorstand der FDP stellt sich hinter seinen ersten stellvertretenden Vorsitzenden.
12.07.2012
Schwedt (ipr) In einem Verfahren vor dem Amtsgericht Schwedt gegen acht Männer aus Schwedt und Angermünde wurden gestern vier Rechtsextremisten wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in einer Versammlung zu Geldstrafen verurteilt. Zu den Verurteilten gehört auch ein Abgeordneter des uckermärkischen Kreistages. Für den 45-Jährigen ist es schon die zweite Verurteilung wegen Verstoßes gegen den Paragraphen 86 a in diesem Jahr.
06.07.2012
Pasewalk (ipr) Gestern hat sich in Pasewalk (MV) ein Aktionsbündnis gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein weltoffenes Vorpommern gegründet. Anlass ist dass Pressefest der NPD-Zeitung "Deutsche Stimme", das im August im zu Pasewalk gehörenden Örtchen Viereck stattfinden soll.
04.07.2012
Pinnow (ipr) Heute Morgen hat sich der FDP - Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Gerd Regler, in einer kurzen Stellungnahme bei Antenne Brandenburg für seine Gleichsetzung von Märkischer Oderzeitung mit dem antisemitischen Hetzblatt "Der Stürmer" entschuldigt. Zuvor war er vom Sprecher der Grünen im Landkreis zum Rücktritt von allen Ämtern aufgefordert und von CDU – Bundestagsabgeordneten Jens Köppen als jemand bezeichnet worden, der die demokratischen Grundordnung noch nicht ausreichend verinnerlicht habe.
[frühere artikel]
22.02.2026
Flüchtiges Nazisymbol
Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.