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uckermark-news >> 2026 >>

23.07.2008

Schnelle Festnahmen nach einem Tötungsdelikt

Täter kommen aus der rechten Szene

Templin (ipr) In einer ehemaligen Fassbinderei am Templiner Mühlentor wurde gestern in den frühen Morgenstunden der 55-jährige Besitzer des Gebäudes und Gelegenheitsarbeiter Bernt K. tot aufgefunden. Wie die Neuruppiner Staatsanwaltschaft mitteilte wies der Tote massive Verletzungen am Kopf auf, die nur durch großflächige stumpfe Gewalteinwirkung zu erklären waren. In Zusammenarbeit zwischen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Neuruppin konnten zwei Tatverdächtige ermittelt werden, von denen einer noch in den gestrigen Nachmittagsstunden, der andere in den Nachtstunden vorläufig festgenommen wurde.

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23.07.2008

Ex-Freundin bestätigt rechte Gesinnung der Angeklagten

Knüppel im Jackenärmel versteckt

Prenzlau (ipr) Gestern mussten sich ein Jugendlicher und ein Heranwachsender vor dem Prenzlauer Amtsgericht wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Heranwachsende wurde zu drei Wochen Dauerarrest verurteilt. Gegen den Jugendlichen wurde eine Verwarnung ausgesprochen. Als Auflage muss er 100 Stunden gemeinnützige Arbeiten verrichten.

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22.07.2008

Rechtsextreme Kandidaten für die Uckermark

DVU und NPD noch nicht in Sicht

Pinnow (ipr) Eine Umfrage bei den insgesamt 13 Städten, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und beim Kreis Uckermark direkt hat ergeben, dass knapp einem Monat vor Meldeschluss noch keine Listen von DVU, NPD oder anderer rechtsextremer Wählergemeinschaften in der Uckermark eingereicht wurden. Lediglich das Amt Gerswalde verweigerte die Auskunft.

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18.07.2008

Prozess gegen Sebastian F. nach zwei Zeugenaussagen vertagt

Langer Lulatsch liebt „Lonsdale“

Prenzlau (ipr) Heute Morgen begann vor dem Amtsgericht Prenzlau der dritte Prozess in diesem Jahr gegen den Potzlowtäter Sebastian F. Angeklagt ist er, weil er am 15. September 2007 in Templin zu Beginn eines Rockkonzertes den Hitlergruß gezeigt und einige Stunden später nach Ende des Konzertes einen Linken, der darüber gelacht hatte, mehrfach geschlagen haben soll.

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17.07.2008

Potzlowtäter Sebastian F. erneut vor Gericht

Alle schlechten Thinge sind drei

Prenzlau (ipr) Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr muss sich Potzlowtäter Sebastian F. vor dem Prenzlauer Amtsgericht verantworten. Am Freitag, den 18. Juli lautet die Anklage auf Körperverletzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


[rückblick 2025]