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uckermark-news >> 2026 >>

21.07.2009

Auch Chefredakteure können irren: Marcel S. weiter in Haft

Berliner Tagesspiegel befreit Potzlowmörder

Pinnow (ipr) In Berlin-Friedrichshain gab es in der letzten Woche einen Mordversuch durch Brandenburger Nazis. Sie praktizierten den durch den Film "American History X" bekannten Bordsteinkick an ihrem Opfer. Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt kommentiert denn auch auf der Titeleseite konsequent "Wirklich schwer zu ertragen". Leider setzt er dabei auch eine Ente in die Welt und behauptet, dass der Potzlowmörder Marcel S., der sein Opfer 2002 auf diese Art umbrachte, im letzten Sommer vorzeitig aus der Haft entlassen worden sei.

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17.07.2009

Freie Kameraden halten Wahlkampfzusagen ein

Angermünde mit rechten Parolen zugeklebt

Angermünde (ipr) Sowohl in der Nacht zum Dienstag als auch in der Nacht zum Donnerstag wurde in Angermünde wieder massiv rechtes Propagandamaterial verklebt.

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15.07.2009

Brandenburger NPD startet Online-Unterschriften-Kampagne

Wahlkampfauftakt fand letzte Woche in Prenzlau statt

Prenzlau (ipr) Letzten Freitag fand parallel zum Beginn der 775jahr Feierlichkeiten in Prenzlau dort der landesweite Wahlkampfauftakt der NPD statt. Kurz darauf startete die rechtsextreme Partei eine Unterschriftenkampagne auf der Website „Nationales Netztagebuch“ (NN).

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13.07.2009

Sonderbare Geschichtslosigkeit

"Templiner Zeitung" lässt in ihrer Berichterstattung rechte Gewalt unerwähnt

Peter Huth meint:

Wenn es in Templin Ereignisse gibt, die mit der dortigen rechten Szene zu tun oder den Mord an Bernd K. durch zwei Rechtsextremisten am 22. Juli 2008 zum Hintergrund haben, scheint die Redaktion der "Templiner Zeitung" das nicht für erwähnenswert zu halten.

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10.07.2009

Oderstadt Schwedt

Rechte Parole von Jugendlichen auf Straße gesprüht

Schwedt (ipr) Zwei Jugendliche haben am Donnerstagabend gegen 18:50 Uhr mit schwarzer Farbe die rechte Parole "Sieg Heil" auf die Fahrbahn der Straße "Am Bahndamm" gesprüht, berichtet die Pressestelle der Polizei des Schutzbereiches Uckermark.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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