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uckermark-news >> 2026 >>

11.08.2010

Randbemerkung

Ein bisschen Gewalt darf sein

Pinnow (ipr) Die Online-Community Jappy ist immer wieder eine Fundgrube für Informationen über das Außen- und Innenleben der rechten Szene in der Uckermark. Sie outen sich über ihre Namen wie Odin, Systemfehler oder braune Eule. Sie finden sich in Coms gegen Kinderschänder und Punks, sie herzen ihre Heimat und manchmal kokettieren sie auch mit der Gewalt.

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09.08.2010

Prügelei am "Tag der Befreiung"

Sieben auf einen Streich

Berlin (ipr) Am Morgen des 8. Mai 2010 gegen 3:35 Uhr kam es in Berlin auf dem S-Bahnhof Ostkreuz zu einer Auseinandersetzung zwischen spanischen und türkischen Studenten und deutschen Staatsbürgern, teilte die Pressestelle der Bundespolizei vergangenen Freitag auf Nachfrage mit. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelte es bei den Deutschen zum großen Teil um Mitglieder der inzwischen aufgelösten Freien Nationalisten Uckermark (FNUM).

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05.08.2010

Nachgelesen

Die Wahrheit – in der Version der Brandenburger NPD

Pinnow (ipr) Brandenburg hat eine neue Wahrheit, die Wahrheit der NPD. Jüngst wurde das Blättchen durch die Prenzlauer NPDler auch im Nordosten der Uckermark in die Briefkästen gesteckt. Auf den vier Seiten wird sogar einmal die Uckermark erwähnt.

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03.08.2010

Lychen

Im Suff "Heil Hitler" gerufen

Lychen (ipr) Gegen einen 26jährigen Mann aus dem Landkreis Oberhavel ermittelt die hiesige Polizei derzeit wegen Verdacht des Verwendens Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86 a StGB), teilte Sandra Urland von der Pressestelle der Polizei des Schutzbereiches Uckermark mit. Auf dem Marktplatz in Lychen hatte er in der Nacht eine verfassungsfeindliche Parole ("Heil Hitler") gerufen.

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02.08.2010

Vom Schreibtisch geräumt:

Ladendieb rief rechte Parolen

Templin (ipr) Ein Ladendieb landete am Samstag den 17.07.2010 im polizeilichen Gewahrsam. Auf dem Weg zum Streifenwagen rief er mehrfach "Heil Hitler". Ein Nachtrag für gegenrede.info LeserInnen.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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