Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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08.08.2008
Pinnow (ipr) In den vergangenen Tagen wurde der NPD-Ortsbereich in Schwedt reaktiviert. Das gab die die NPD-Brandenburg am Mittwoch auf ihrer Website bekannt. Auf der Versammlung in Schwedt wurde M. Neumann von 15 der anwesenden Schwedter NPD-Mitgliedern zum Vorsitzenden des Ortsbereiches gewählt.
06.08.2008
Templin (ipr) Auf seiner kleinen Segeljolle, die am Bootssteg am Uferweg liegt, bemerkte ein 14-jähriger Templiner am Dienstagabend ein Hakenkreuz in einer Größe von 4 x 4 cm, sowie zwei Schriftzüge, berichtet Silvia Karstädt von der Pressestelle des Schutzbereiches Uckermark. Im RBB-Radio berichtet ein Punk von Prügel
06.08.2008
Prenzlau (ipr) Gestern wurde der Templiner Sebastian F. nach zwei Prozesstagen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und zwei Körperverletzungen vom Amtsgericht Prenzlau zu zwei Haftstrafen von insgesamt 29 Monaten verurteilt. 2003 war Sebastian F. als einer der drei Täter des bestialischen Mordes an Marinus S. in Potzlow verurteilt worden.
04.08.2008
Templin (ipr) Auf einem Dorffest vor acht Tagen im Templiner Ortsteil Storkow war es zu einer Tätlichkeit gekommen. Ein junger Mann hatte daraufhin noch in derselben Nacht auf der Templiner Polizeiwache eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.
02.08.2008
Templin (ipr) Der Boulevard hat sein Interesse an Bernd K. verloren. Die Templiner trauen sich nicht, ihre Anteilnahme in der Öffentlichkeit zu zeigen. Der vom Bürgermeister Templins ohne Einwilligung der Angehörigen preisgegebene Beerdigungstermin lockte lediglich 50 Trauergäste und wenige Pressevertreterinnen an.
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22.02.2026
Flüchtiges Nazisymbol
Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.