Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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24.08.2012
Prenzlau (ipr) Der 21-jährige Templiner Nazi Steven W. ist heute in Untersuchungshaft genommen worden. Mit Erhebung der Anklage wegen mehrerer Gewaltdelikte hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr beantragt. Dem hat der Haftrichter in Prenzlau heute Mittag stattgegeben. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Neuruppin.
22.08.2012
Prenzlau (ipr) In Templin scheint es wieder so weit zu sein, dass junge Menschen vor Nazis Angst haben, die in der Stadt ihr Unwesen treiben. So jedenfalls lässt sich das beharrliche Schweigen interpretieren, dass heute zwei jugendliche Zeugen vor dem Strafrichter des Amtsgerichtes Prenzlau an den Tag legten. Dabei ging es doch um vergleichsweise harmlose Dinge. Verhandelt wurde die Beleidigung eines Punks mit "Zeckensau" und ein Führergruß am Templiner Busbahnhof.
16.08.2012
Prenzlau (ipr) Laute Musik von einem Bolzballplatz am Georg-Dreke-Ring rief am frühen Morgen des gestrigen Tages die Polizei auf den Plan, berichtet die Pressestelle der Polizeidirektion-Ost. Zusätzlich zur lauten Musik waren auch noch lautstark Parolen nationalsozialistischen Inhalts zu vernehmen.
15.08.2012
Templin (ipr) Montag Abend hat es laut Polizeibericht einen gewalttätigen Zwischenfall in Templin gegeben an dem nach Recherchen von gegenrede.info einmal mehr der Rechtsextremist Steven W. beteiligt gewesen sein soll. Gegen ihn wird nach einer Anzeige bei der Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
14.08.2012
Pasewalk (ipr) 2000 Menschen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald demonstrieren friedlich gegen die Hassprediger der NPD und ihre rechtsextremen Gefolgsleute. Das bringt die Nazis zur Weißglut. Jung und Alt reichen sich die Hände und zeigen, dass Nazis weder eine Perspektive haben - noch dass sie eine sind.
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22.02.2026
Flüchtiges Nazisymbol
Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.