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uckermark-news >> 2026 >>

20.02.2021

Der Angeklagte hat zu viel auf dem Kerbholz

Sechs Monate Haft für ein "Sieg Heil"

Neuruppin (ipr) Am Freitag ist ein Prenzlauer Nazi vor dem Landgericht Neuruppin wegen eines "Sieg Heil" Rufes zu sechs Monaten Haft verurteilt worden. Einen Monat weniger als in der ersten Instanz. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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19.02.2021

AfD-Politiker Hannes Gnauck

Der Oberfeldwebel ist vom Dienst freigestellt

Prenzlau (ipr) Der uckermärkische AfD-Politiker Hannes Gnauck darf derzeit seinen Dienst bei der Bundeswehr nicht ausüben. Das berichtet heute die Prenzlauer Zeitung auf ihrer Website. Außerdem ist es ihm untersagt, eine Uniform zu tragen. Seine Vorgesetzten werfen ihm mangelnde Verfassungstreue vor.

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17.02.2021

Online-Dummheit

Hakenkreuz bei WhatsApp gezeigt

Schwedt (ipr) Anfang Februar ist ein Mann wegen des öffentlichen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bei WhatsApp vor dem Amtsgericht Schwedt zu einer Geldstrafe von 75 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig.

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12.02.2021

Das Internet ist in der Regel ein öffentlicher Raum

Mit Hakenkreuzen scherzt man nicht

Schwedt (ipr) Vor gut einem Jahr zog ein 29-jähriger Angermünder vor dem Amtsgericht Schwedt, den Widerspruch gegen einen Strafbefehl von 35 Tagessätzen zu je 15 Euro wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zurück. Dank an die Märkische Oderzeitung (MOZ), die ein Jahr danach einen Prozessbericht dazu veröffentlichte.

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02.02.2021

Spur der Gewalt 04

Wenn das Opfer keinen Bock hat

Prenzlau (ipr) Derzeit muss sich der 20-jährige Prenzlauer Jordan G. wegen mehrerer Gewalttaten, Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor dem Jugendschöffengericht in Prenzlau verantworten. Vergangenen Dienstag fand der achte und höchstwahrscheinlich vorletzte Prozesstag statt.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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