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uckermark-news >> 2026 >>

05.05.2020am 06.02.2020

Nazi zu drei Jahren Haft verurteilt

Der Angeklagte gibt den reuigen Sünder

Prenzlau (ipr) Er war an der Ermordung von Bernd Köhler beteiligt. Hat dafür neun Jahre und drei Monate gesessen. Gestern ist er vor dem Schöffengericht in Prenzlau erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 33-Jährige hatte Frauen, Ausländer und Saufkumpanen geschlagen, genötigt und beleidigt. Dazu kamen noch Sachbeschädigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisation. Das Urteil ist rechtskräftig.

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04.05.2020

Als Bundeswehrsoldat bei der "Jungen Alternative"

Wenn der Verdachtsfall beim Verdachtsfall reussieren will

Prenzlau (ipr) Der militärische Abschirmdienst (MAD) kümmert sich tatsächlich um Soldaten, die zur "Jungen Alternative" oder zum rechtsextremen "Flügel" der AfD gehören. Das geht aus einem Artikel hervor, der vom AfD-Fraktionsvorsitzenden im Uckermärkischen Kreistag, Hannes Gnauck, Anfang April bei CompactOnline veröffentlicht wurde.

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24.04.2020

Lagerfeuer am Templiner Kanal

Nazi-Parolen gegrölt

Templin (ipr) Vorgestern Nachmittag wurden drei Männer dabei beobachtet wie sie in Corona-Zeiten am Templiner Kanal um ein Lagerfeuer saßen und Nazi-Parolen grölten. Gegrölt wird in der Regel "Sieg Heil" oder "Heil Hitler".

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22.04.2020

Hass-Posting für zehn Stunden im Netz

Endlich mal die Sau rauslassen

Templin (ipr) Ein junger Templiner hat am Samstag bei Facebook dazu aufgerufen, alle Muslime zu töten. Etwa zehn Stunden später waren die Texte wieder gelöscht.

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21.04.2020

Der frühe Vogel hat den Ärger

Sigrunen und Hakenkreuz zum Führergeburtstag

Templin (ipr) Wie schon am Samstag von gegenrede.info angekündigt, haben die Templiner Nazis erneut Nazi-Symbole plaziert. Gestern wurde in der Nähe der alten Stelle erneut eine Doppelsigrune und ein Hakenkreuz auf einen Radweg geschmiert.

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22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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