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uckermark-news >> 2026 >>

02.06.2016

Ex-Nazi klagt gegen Rausschmiss

In Angermünde bleibt das Archiv noch einige Zeit geschlossen

Angermünde (ipr) Rechte-Szene-Aussteiger Steve Schmidt klagt gegen die Stadt Angermünde, weil sein Vertrag als Archivar der Stadt nach der Probezeit nicht verlängert wurde. Einen Gütetermin hat das Arbeitsgericht Eberswalde für Anfang Juli angesetzt.

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31.05.2016

Wegschauen läuft nicht

Polizist muss sich vor Gericht verantworten

Schwedt (ipr) Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat gegen einen Schwedter Polizisten Anklage wegen Strafvereitelung im Amt erhoben. Ihm wird vorgeworfen im Zusammenhang mit einem rechtsextremen Vorfall im Oktober 2014 in Schwedt, die Namen von Zeugen und möglichen Tätern nicht festgestellt zu haben. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Angeklagten eine Geld- oder Haftstrafe und die Entlassung aus dem Polizeidienst.

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25.05.2016

Rechte Schläger vor Gericht

Der eine Nazi bleibt im Knast, der andere in Freiheit

Neuruppin (ipr) Vier Jahre nach der Tat sind gestern zwei Nazis aus der Uckermark vor dem Landgericht Neuruppin wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung zu Haftstrafen von jeweils 12 Monaten verurteilt worden. Das Gericht bestätigte damit die Urteile aus erster Instanz.

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24.05.2016

Hitlerbild an der Garagenwand

16-Jährige tritt nach Polizisten

Prenzlau (ipr) Sowohl in Templin als auch in Angermünde gab es am zurückliegenden Wochenende rechtsmotivierte Straftaten. Dabei scheinen die Beschuldigten jünger und auch aggressiver zu werden.

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19.05.2016

Gemeinde Schorfheide untersagt Veranstaltungen in Finowfurt

Mannomann

Finowfurt (ipr) Vom 17. bis 19. Juni soll in Finowfurt auf dem Gelände der Familie Mann ein Rechtsrock-Festival stattfinden. Bis dahin übt der frühere Landesvorsitzende von "Die Rechte", Klaus Mann, schon mal fleißig. Er hatte für Pfingstsamstag und die kommenden beiden Freitage kleinere Veranstaltungen mit Musik angemeldet. Die Gemeinde Schorfheide hat alle drei Veranstaltungen untersagt.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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