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uckermark-news >> 2026 >>

22.08.2008

Morgen Benefizkonzert,
nächsten Mittwoch Diskussion um „Gewalt in unserer Gesellschaft“

Lichtermeer und Konzert gegen rechte Gewalt in Templin

Templin (ipr) Morgen Abend findet in Templin unter dem Motto "Gesicht zeigen gegen Gewalt" eine Benefizveranstaltung zugunsten von Opfern rechter Gewalt statt. Jörg Krüger, Inhaber des Irish Pub "Old Baileys", und Templins Bürgermeister Ulrich Schoeneich haben dazu aufgerufen.

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21.08.2008

Marco Rohde neuer Vorsitzender der NPD Barnim-Uckermark

NPD arbeitet an Kandidatur zum Kreistag Uckermark

Pinnow (ipr) Die NPD – seit kurzer Zeit mit neuem Kreisvorsitzenden im Barnim und der Uckermark - will nun auch in der Uckermark zur Kreistagswahl am 28. September antreten. Die Partei hat in den letzten zwei Wochen Unterstützer-Unterschriften in Prenzlau, Schwedt, Angermünde und Templin gesammelt und laut Kreiswahlleiter Heiko Streich auch alle notwendigen Unterlagen eingereicht.

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18.08.2008

Erste Ergebnisse des Lokalen Aktionsplans in der Uckermark

Begleitausschuss zieht Zwischenbilanz

Pinnow (ipr) Seit dem 01.10.2007 wird in der Uckermark der Lokale Aktionsplan (LAP) umgesetzt. Und nicht erst "nach den Gewalttaten" wie es der "Uckermark Kurier" in seiner Freitagsausgabe Landrat Clemens Schmitz in den Mund legte. Der LAP ist Teil des Bundesprogramms „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“

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15.08.2008

Nach Überfall von Rechtsextremisten auf Hipphopper in Templin

Opfer aus dem Krankenhaus entlassen

Templin (ipr) Fünf Tage nach dem brutalen Überfall auf einen 16-jährigen Hiphopper konnte dieser das Krankenhaus wieder verlassen. Nahrung kann er in der nächsten Zeit nur schlurfend oder per Strohhalm zu sich nehmen.

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14.08.2008

Damals Aufschrift auf SA-Standarten - heute Aufschrift auf Poloshirt

Gericht verurteilt Angeklagten zu einer Geldstrafe

Schwedt (ipr) Das Amtsgericht Schwedt/Oder hat am 03. 06. 2008 einen 38jährigen Deutschen wegen öffentlichen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 10 € verurteilt, teilte der Pressesprecher des Amtsgerichtes Schwedt, Dr. Jan Wilke, mit.

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rechte spalte

22.02.2026

Flüchtiges Nazisymbol

Eine Zeugin teilte am Samstagvormittag der Polizei mit, dass sich in Eisenhüttenstadt auf dem Eis des Oder-Spree-Kanal ein Hakenkreuz befindet. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten ein, durch unbekannte Täter, in den Schnee getretenes 5m x 5m großes Hakenkreuz fest. Da ein gefahrloses Betreten der Eisfläche nicht möglich war, wurde zur Beseitigung die Feuerwehr hinzugerufen.


29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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