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04.05.2022

Rassistischer Angriff vor Gericht

Walkürenritt und ein fürsorglicher Vollstrecker

Schwedt (ipr) In Schwedt ist am Montag ein deutsches Pärchen vor dem Schöffengericht zu Haftstrafen von 27 und 12 Monaten verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Rechtsextremen im August 2020 in Angermünde eine 19-jährige Serbin und ihren gleichaltrigen afghanischen Freund auf offener Straße aus rassistischen Motiven verbal und körperlich niedergemacht haben. Außerdem wurden der Frau 3000 Euro Schadenersatz zugesprochen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

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27.04.2022

Gefälschte Impfausweise bei PCK-Raffinerie Mitarbeitern

Erster Fall im beschleunigten Verfahren vor Gericht

Schwedt (ipr) Am Dienstag wurde vor dem Amtsgericht Schwedt der erste Fall von Impfausweisfälschungen an der PCK-Raffinerie im beschleunigten Verfahren verhandelt. Das Gericht stellte das Verfahren gegen die Zahlung von 700 Euro an eine gemeinnützige Organisation vorläufig ein.

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15.04.2022

Angermünde

Nazisymbolik geschmiert

Angermünde (ipr) Am Mittwoch hatten Passanten frische Graffiti in der Mündeseepromenade. entdeckt. Darunter auch Siegrunen.

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06.04.2022

Prozess um gestohlenes Nordkurier-Fahrzeug Teil 2

Prozess geplatzt – auf ein Neues im August

Prenzlau (ipr) Der Prozess gegen zwei Nazis vor dem Schöffengericht in Prenzlau ist geplatzt und soll im August erneut aufgerollt werden. Den beiden Männern wird Diebstahl, Fahren ohne Führerschein und Sachbeschädigung vorgeworfen.

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04.04.2022

Prozess um gestohlenes Nordkurier-Fahrzeug Teil 1

Herrenmenschen müssen nicht zu Fuß gehen

Prenzlau (ipr) Derzeit müssen sich zwei Nazis vor dem Schöffengericht in Prenzlau verantworten. Ihnen wird Diebstahl, Fahren ohne Führerschein und Sachbeschädigung vorgeworfen.

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29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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