Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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26.11.2024
Prenzlau (ipr) Im Vorfeld des AfD-Landesparteitages in der Prenzlauer Uckerseehalle wurde der verglaste Eingangsbereich mit einem Willkommensgruß für die AfD-Mitglieder besprüht. Die Polizei sprach heute in ihrer Meldung lediglich von Schmierereien ohne das Gebäude und den Zusammenhang zu benennen.
21.11.2024
Prenzlau (ipr) Der AfD-Kreistagsabgeordnete Tony Riller musste sich am Mittwoch wegen des Vorwurfes der Volksverhetzung vor dem Amtsgericht in Prenzlau verantworten. Wegen der Beweisanträge seines Verteidigers wird es in der Adventszeit zwei weitere Prozesstage geben.
20.11.2024
Prenzlau (ipr) Am heutigen Mittwoch muss sich der uckermärkische AfD-Kreistagsabgeordnete Tony Riller vor dem Amtsgericht in Prenzlau wegen Volksverhetzung verantworten.
07.11.2024
Neuruppin (ipr) Nach fünf Verhandlungstagen vor dem Landgericht in Neuruppin ist gestern ein Templiner Nazi wegen 26 Gewalttaten zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Taten richteten sich gegen eine Person, die er wie einen Leibeigenen hielt. Dazu muss er seinem Opfer 10.660 Euro Schmerzensgeld zahlen.
06.11.2024
Neuruppin (ipr) Am heutigen Mittwoch soll das Urteil im Prozess gegen einen Templiner Neonazi und Gewalttäter vor den Landgericht Neuruppin gefällt werden. Der Staatsanwalt hat in seinem Plädoyer Mitte Oktober für die 27 Gewalttaten gegen sein Opfer sechs Jahre Haft gefordert. Der 29-jährige Angeklagte hat gestanden einen ein Jahr älteren Mann über acht Monate hinweg gedemütigt, geprügelt, gefoltert, erpresst, im Grunde wie einen Sklaven behandelt zu haben. Die Nebenklage fordert ein Schmerzensgeld von 25.000 Euro für das Opfer.
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29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.