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news >> 2019 >> 191127_01

27.11.2019

Waffenbesitzkarte eingezogen. Waffen aber nicht abgegeben.

Reichsbürger verurteilt

Schwedt (ipr) Ein schwedter Reichsbürger ist wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu einer Geldstrafe von 7200 Euro verurteilt worden. Das bestätigte ein Sprecher des dortigen Amtsgerichts.

Der Mann hatte in der vergangenen Woche seine Verhandlung geschwänzt. Daraufhin hatte die Strafrichterin einen Strafbefehl in Höhe 180 Tagessätzen zu je 40 Euro erlassen.

Nachdem sich der Mann in der Vergangenheit mit Fantasiedokumenten gegenüber Behördenvertretern ausgewiesen hatte, war ihm die Waffenbesitzkarte entzogen worden. Er hatte aber seine Waffen behalten. Das fand die Polizei gar nicht gut. Die Waffen wurden beschlagnahmt.

Einordnung

2016 hatte das Innenministerium angekündigt, die Staatsverweigerer zu entwaffnen. Das war eine Reaktion auf die tödlichen Schüsse eines Reichsbürgers auf einen Polizisten in Franken. Seitdem wurden in Brandenburg die meisten der 39 Waffenbesitzkarten von Reichsbürgern oder Selbstverwaltern eingezogen. Unabhängig davon entdeckt die Polizei immer wieder illegale Waffen.

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