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04.02.2015 Neues aus der FB-Gruppe "Uckermark gegen Asylmissbrauch ..."Prügeln im MonatsrhythmusAngermünde (ipr) 20-Jährige sollen sowohl am 01. Januar als auch am 31. Januar in Angermünde mit Gewaltdelikten aufgefallen sein. Die Pressestelle der Polizei in Frankfurt Oder bestätigt zwar die Taten, das Alter aber nicht die Identität der Schläger. Nach Recherchen von gegenrede.info war in beiden Fällen Paul B. aktiv. Das Mitglied der von Neonazis dominierten Facebook-Gruppe "Uckermark gegen Überfremdung und Asylmissbrauch" soll am 1. Januar zuerst zwei junge Männer mit Reizgas traktiert und dreißig Minuten später einen Mann niedergeschlagen haben. Der Mann soll lediglich nach dem Grund für den Reizgasangriff gefragt haben. Letzten Samstag soll er dann am frühen Morgen im alkoholisierten Zustand auf einen 58-Jährigen eingeschlagen und später auf den am Boden liegenden eingetreten haben. Vor Ort wurde dann bei Paul B. ein Alkoholtest durchgeführt, der nach Polizeiangaben 1,54 Promille ergab. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und eine Strafanzeige erstattet. Der Geschädigte musste stationär im Klinikum aufgenommen werden. Paul B. Ist für gegenrede.info kein Unbekannter. Der Angermünder gehörte zu Jenen, die sich im März 2010 vor dem Angermünder Bahnhof in eine Schlägerei zweier Jugendgruppen verwickelt war. Neben Fäusten und Springerstiefeln kamen damals nach Angaben der Pressestelle der Polizei des Schutzbereiches Uckermark auch Reizgas, Flaschen als Wurfgeschosse und ein Teleskopschlagstock aus Metall zum Einsatz. Insgesamt sollen etwa 20 Personen in die Streitereien verwickelt gewesen sein. Darunter auch einige junge Männer, die den Freien Nationalisten Uckermark (FNUM) zuzurechnen waren. Sechs von ihnen mussten sich vor Gericht verantworten und wurden nach zweitägiger Verhandlung frei gesprochen. Ihre Meinung |