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news >> 2014 >> 091220_01

20.12.2009

Gelage unter Kameraden endet mit Bierflasche auf dem Kopf

Drei FNUMler zu Besuch in Eberswalde

Eberswalde (ipr) Wenn vier junge Männer zusammensitzen und Bier trinken und drei davon den Freien Nationalisten Uckermark (FNUM) zuzurechnen sind, kann es schon passieren, dass der vierte eine Bierflasche über den Schädel bekommt. So geschehen am 11. September 2009 in Eberswalde.

Bier war schon reichlich geflossen. Der junge Mann aus Eberswalde soll seinen Gästen immer am Hemd rumgezupft haben bis einer die Geduld verlor und mit der Bierflasche zuschlug. Es war ein Saufen unter Kumpels, keine politisch motivierte Tat. So sieht es auch die Barnimer Polizei, die den Vorfall auf Nachfrage bestätigte.

Das Opfer muss so heftig geblutet haben, dass die Kameraden den Notdienst informieren mussten. Das wiederum hatte zur Folge, dass auch die Polizei ins Spiel kam. Das Opfer wollte eigentlich keine Anzeige erstatten. Das tat dann die Polizei von Amts wegen. Immerhin handelt es sich hier um eine gefährliche Körperverletzung.


Hakenkreuz zum Vorstellen

Am Tatort fand die Polizei ein T-Shirt der Hatecore Warriors Uckermark. Ein T-Shirt, das allerdings keiner der vier Männer sein Eigentum nennen wollte. Obwohl zumindest die drei FNUMler aus Parstein und Angermünde bereits als Hatecore Warriors Uckermark uniformiert gewesen waren.

Einer davon mit ziemlicher Sicherheit vor etwa 13 Monaten als die Polizei in eine Wohnung in Berlin Spandau stürmte, weil dort mit zu großer Lautstärke Rechtsrock abgespielt worden war. Das Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen den damals 19-jährigen Angermünder wurde allerdings von der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder eingestellt.



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