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news >> 2014 >> 080215_01

15.02.2008

Besitzergreifung des öffentlichen Raumes durch Rechtsextreme

„Heulsusen flennen – Deutsche feiern Kaisergeburtstag"

Biesenthal (ipr) Am 27. Januar - dem Internationalen Holocausttag – feiert der NPD Kreisverband Barnim-Uckermark öffentlich den Geburtstag des letzten deutschen Kaisers in Biesenthal.

Initiiert durch das “Nationale Bündnis Preußen” feierten sie den Geburtstag von Kaiser Wilhelm II. (27.Januar 1859) und legten am Denkmal „für die gefallenen Biesenthaler Opfer, in dem von Frankreich aufgezwungen Krieg gegen Deutschland“ (O-Ton Nationales Netztagebuch), nur 300 Meter vom Stadtzentrum entfernt einen Kranz nieder.

Der Schreiber des Berichts, Julius Färber, legt dann noch eins drauf. Er propagiert die Dolchstoßlegende: „Kommunisten und Sozialdemokraten haben dem damaligen Führer des “Reiches” den “Dolchstoß” gegeben.“ Billigt die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg: „Solche von der Art die eben halt mal in den “Landwehrkanal” gefallen sind.“ Und verweist auf Adolf Hitler als Retter, ohne ihn zu nennen: „…der Beginn des Chaos und des linken Raubrittertums … bis zur Befreiung davon…“

Zum Schluss polemisiert er noch gegen das Holocaustgedenken: „Und so werden wir jedes Jahr am 27. Januar feiern…sollen doch die anderen ruhig rumheulen….die undeutschen Verlierer.“

Link: http://npd-barnim.de/blog/index.php/2008/01/27/27-januar-deutsche-feiern-kaisergeburtstag/



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