Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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15.11.2014
Templin (ipr) Um den ständigen Anstieg von Asylbewerbern aus den Krisenregionen dieser Welt gerecht zu werden, wird der Landkreis Uckermark weitere Gemeinschaftsunterkunft für etwas 100 Menschen in Templin errichten. Dafür soll eine kreiseigene Liegenschaft im Laufe des kommenden Jahres umgebaut werden.
10.11.2014
Prenzlau (ipr) Ein bunter Zug mit circa 125 Teilnehmern zog am Samstag bei Sonnenschein durch die Prenzlauer Innenstadt. Die Demo, eigentlich als Reaktion auf einen für diesen Tag geplanten Nazi-Aufmarsch gedacht, wurde zu einem Bekenntnis für Vielfalt und Toleranz.
07.11.2014
Prenzlau (ipr) Während die Reise-Nazis aus Schleswig-Holstein aufgrund des Streiks bei der Bahn keine Chance haben, ihren geplanten Zielbahnhof zu erreichen, werden die Nazi-Gegner ihren Aufmarsch in Prenzlau durchführen.
07.11.2014
Schwedt (ipr) Wie erst jetzt bekannt wurde, gab es in Schwedt mal wieder einen rechtsradikalen Vorfall. Vor knapp zwei Wochen soll eine Gruppe von Männern vor der Sporthalle "Neue Zeit" Nazi-Parolen gegrölt haben.
01.11.2014
Prenzlau (ipr) Unter dem Motto "Prenzlau liebt Kinder – keine Nazis" soll sich die Prenzlauer Zivilgesellschaft den Nazis entgegenstellen, die am 8. November eine Demonstration in die Kreisstadt tragen wollen auf der härtere Strafen für Kinderschänder gefordert werden. Unterdessen bestreitet der Pressesprecher der Polizeiinspektion Uckermark, Erkenntnisse über die Rechtslastigkeit der Demo-Organisatoren zu besitzen.
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29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.