Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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26.10.2013
Angermünde (ipr) Zwei Angermünder mussten die Nacht von Donnerstag auf Freitag in Polizeigewahrsam verbringen. Die beiden Männer hatten im angetrunkenen Zustand den Hitlergruß gezeigt und mehrere Polizisten angegriffen, die im Uckermark Center nach dem und nicht nach den Rechten sehen wollten.
25.10.2013
Pasewalk (ipr) Nachdem die Polizei am 12. Oktober in Gehege bei Pasewalk ein Rechtsrockkonzert unterbunden hat, und von den dort versammelten Nazis angegriffen wurde, wird gegen 48 Personen wegen Landfriedensbruch ermittelt. Das teilte gestern die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg auf Nachfrage mit.
23.10.2013
Schwedt (ipr) Der jüdische Friedhof in Schwedt ist am Wochenende zum wiederholten Male geschändet worden. Insgesamt sind zehn Grabsteine von ihren Sockeln gestoßen und einer davon erheblich beschädigt worden, teilt die Pressestelle der Polizeidirektion Ost mit.
20.10.2013
Pinnow (ipr) Nach dem Verbot des "Kategorie C"-Konzertes soll nun am 2. November das "Fireblade Force Festival" in Finowfurt auf dem Gelände von Sybille und Klaus Mann stattfinden. Man kann sich sicher streiten, ob die angekündigten Bands zum NS-Black Metal gehören. Mit der Wahl des Ortes beim Landesvorsitzenden von "Die Rechte" hat sich Veranstalter Björn Eichhorn eindeutig positioniert.
17.10.2013
Pasewalk (ipr) Der 24-jährige Neuruppiner Rechtsextremist, der am Samstag wegen eines vorliegenden Haftbefehls erst einmal ins Gefängnis musste, ist wieder frei. Der Mann hat seine offene Rechnung bei der Justiz beglichen, bestätigte der Neubrandenburger Pressestaatsanwalt.
[frühere artikel]
29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.