Nachrichten, Berichte, Analysen zum Rechtsextremismus in der Uckermark
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08.10.2021
Schwedt (ipr) Vergangenen Sonntag gab es an einer Schwedter Tankstelle eine kurze Versammlung von Reichsbürgern. Sie sollen schwarz-weiß-rote Reichsflaggen geschwungen haben.
07.10.2021
Prenzlau (ipr) Am Dienstag ist ein notorischer "Heil Hitler"-Gröler vor dem Amtsgericht in Prenzlau wegen mehrfacher Beleidigung und versuchter Körperverletzung zu acht Monaten Haft verurteilt worden. Die Strafe wurde zu fünf Jahren auf Bewährung ausgesetzt. Der Angeklagte nahm das Urteil an.
24.08.2021
Neuruppin (ipr) Das Berufungsverfahren gegen einen 50jährigen Uckermärker vor dem Landgericht in Neuruppin begann wie das Verfahren vor dem Amtsgericht Prenzlau geendet hatte. Der Stuhl des Angeklagten blieb leer.
16.08.2021
Schwedt (ipr) Am vergangenen Dienstag ist ein 43-jähriger Schwedter vor dem dortigen Amtsgericht wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
07.08.2021
Prenzlau (ipr) In den zurückliegenden zwei Wochen sind zwei Prozesse mit Rechtsextremisten geplatzt. Einmal ging es um einen 14-Jährigen Newcomer, das andere Mal um einen knasterfahrenen 43-jährigen Nazi.
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29.01.2026
Immer wieder!
Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.
20.01.2026
Frau ruft Naziparolen
Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
19.01.2026
Rechtsrock abgespielt
Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
18.01.2026
Nazigegröle in Bus
Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.
13.01.2026
Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz
Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.
Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.
08.01.2026
Nazisymbole geschmiert
Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.