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uckermark-news >> 2019 >>

21.10.2018

Nazi-Handel trotz Prozess nicht gestoppt

Handel mit Nazi-Devotionalien erneut vor Gericht

Prenzlau (ipr) Seit Freitag vergangener Woche wird zum wiederholten Mal gegen Udo W. aus dem Boitzenburger Land wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verhandelt.

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10.10.2018

Flüchtlinge beleidigt

Feigling mit Tunnel

Prenzlau (ipr) Die von Regierungspolitikern aggressiv geführte Debatte über die Flüchtlingspolitik, scheint in der Uckermark ihren Wiederhall zu finden. Immer wieder werden hier Flüchtlinge attackiert. Zuletzt traf es zwei Menschen aus Somalia. Am Donnerstag den 04.10.2018 kam es zu Beleidigungen und einer Sachbeschädigung.

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04.10.2018

Übergriff auf Flüchtlinge im Uckermark Event Center

Prozess verschoben

Prenzlau (ipr) Eigentlich sollte sich ein Nazi aus Mecklenburg-Vorpommern heute vor dem Prenzlauer Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Doch der Prozess muss verschoben werden, weil der Mann in einem anderen Bundesland in Haft sitzt. Jetzt soll die Verhandlung am 30. Oktober stattfinden.

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03.10.2080

Hakenkreuz aus Getränkedosen bringt Knast

Red Bull Sitting

Neuruppin (ipr) Red Bull Getränkedosen bringen zwei einschlägig vorbestrafte Nazis in den Knast. Sie hatten die Dosen im größten Einkaufsmarkt Prenzlaus zu einem Hakenkreuz zusammengestellt und waren von den Kaufhausdetektiven dabei beobachtet worden.

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29.08.2018

Nachtrag: Zeugen gesucht

Erneut Gewalt gegen Flüchtlinge

Prenzlau (ipr) Erneut wurde in Prenzlau am helllichten Tag völlig grundlos ein Flüchtling gewaltsam angegriffen. Die vermeintlichen Herren Deutschlands fanden, der Mann habe hier nichts zu suchen. Zum Glück für das Opfer gab es Passanten, die die Polizei alarmierten.

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rechte spalte

19.03.2019

Rassistische Gewalt stabil

Die Zahl rechtsextremer Straftaten, die von der Polizei registriert wurden, ist im vergangenen Jahr in Brandenburg um fünf Prozent auf 1.562 Fälle gestiegen.

Beinahe unverändert ist demnach die Zahl rechter Gewaltdelikte. 2018 gab es 123 Fälle, 2017 waren es 124 registrierte Gewaltstraftaten. Die meisten gewalttätigen Vorkommnisse waren der Statistik zufolge rassistisch motiviert. In drei Fällen konnte eine antisemitische Motivation nachgewiesen werden.

Besonders häufig kamen rechte Gewaltstraftaten in der Uckermark (22 Delikte) und im Bereich Cottbus/Spree-Neiße (29 Delikte) vor. Als Reaktion sollen in der Uckermark vier als bisher ein Staatsschützer ihre Arbeit tun.


18.03.2019

Rassistische Gewalt stabil

Die Zahl der registrierten "Reichsbürger" in Brandenburg ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Der Verfassungsschutz stufte 650 Menschen als sogenannte Reichsbürger und Selbstverwalter ein, teilte das Innenministerium in Potsdam mit. Im Jahr 2017 lag die Zahl noch bei 560. Die Steigerung hängt nach Angaben des Ministeriums damit zusammen, dass auch in den Kommunen stärker hingeschaut wird als früher.


06.11.2018

Dubiose Graffiti

Dienstagvormittag wurden Polizisten in die Eberswalder Goethestraße gerufen. An die Holzverkleidung eines Anbaus der Gedenkstätte der alten Synagoge hatten noch Unbekannte einen stwa sechs Meter breiten nicht richtig zu erklärenden Schriftzug hinterlassen: "Tote in der BRD: gn bevor sie faulen". Kriminalisten der Direktion Ost haben sich des Sachverhaltes angenommen.

Unter dem Titel "Weil wir hier leben wollen" startete am Montag ein erster Jüdischer Zukunftskongress in Berlin. Ob es da einen Zusammenhang gibt, ist unklar.


26.10.2018

Schüler nach "Hitlergruß" noch suspendiert

Einer der beiden Schüler, die an ihrer Schule in Waren (MV) vor gut einer Woche den in Deutschland strafbaren "Hitlergruß" gezeigt haben, ist weiter vom Unterricht ausgeschlossen. Das erklärte ein Sprecher des Schweriner Bildungsministeriums gestern. Grundlage dafür sei das Schulgesetz. Der andere Schüler habe einen Verweis erhalten, dürfe aber wieder am Unterricht teilnehmen.

Die 12 und 14 Jahre alten Schüler sollen am 17. Oktober in einem Klassenzimmer und einmal auf dem Schulhof den "Hitlergruß" gezeigt haben. Die Schule hatte den Vorfall wegen "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" angezeigt.


14.10.2018

Nazis beim Paddeln

Der Brandenburger Verfassungsschutz hat den Drachenbootverein "Projekt Habula" e.V. als Beobachtungsobjekt eingestuft. Es würden Anhaltspunkte dafür vorliegen, so der Verfassungsschutz, dass er offensichtlich von Rechtsextremisten, darunter NPD- und JN-Aktivisten, maßgeblich beeinflusst ist. Die sportlichen Aktivitäten seien ein weiterer Versuch, die Zivilgesellschaft in vorgeblich unpolitischer Art zu unterwandern.

[rückblick 2017]