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uckermark-news >> 2026 >>

15.08.2017

"Sieg Heil" Rufe vom Balkon

Feiern bis die Polizei kommt

Prenzlau (ipr) Vergangenen Freitag wurde eine kleine private Feier in einer Wohnung im Robert-Schulz-Ring durch die Polizei beendet. Passanten hatten die Beamten alarmiert, weil auf einem Balkon Nazi-Parolen gegrölt wurden.

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19.07.2017

Nazi-Szene will von ihren Taten ablenken

Wer kann hier wen kreuzweise?

Prenzlau (ipr) Während man in Potzlow der Ermordung eines Deutschen durch drei nur Deutsche gedachte, wurden von Nazis quer durch die gesamte Uckermark schwarze Holzkreuze verteilt, die an sogenannte "Ausländergewalt" erinnern sollen. Eine bundesweite Aktion, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand.

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14.07.2017

Vor 15 Jahren wurde Marinus Schöberl ermordet

Die Täter leben unter uns

Prenzlau (ipr) Gestern wurde in Potzlow der Ermordung von Marinus Schöberl vor 15 Jahren gedacht. Die drei jungen Männer, die damals an der Tat beteiligt waren, sind mittlerweile wieder auf freien Fuß.

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04.07.2017

III. Weg in der Uckermark

Statt Sommerfest diesmal eine Rundfahrt

Prenzlau (ipr) Am Samstag veranstaltete der "III.Weg" in der Uckermark eine Kundgebungstour. Die meisten Anhänger der elitären Nazi-Kleinstpartei wurden von weit her angekarrt. Passend zum Motto "Überfremdung stoppen – Heimat bewahren!"

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21.06.2017

Acht steht für Hitler

"Sieg Heil" am Prenzlauer Bahnhof

Prenzlau (ipr) Naziparolen und Flaschen flogen am späten Freitagabend aus einer Gruppe junger Leute über den Prenzlauer Bahnhofsvorplatz.

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29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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