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uckermark-news >> 2026 >>

30.11.2010

Angehöriger der Templiner rechten Szene vor Gericht

"Irgendwann sagte er zwei böse Wörter"

Prenzlau (ipr) Vergangenen Freitag fand vor dem Jugendschöffengericht in Prenzlau der zweite Prozesstag gegen den 20-jährigen Templiner Steven W. statt. Ihm wird vorgeworfen am 2. Oktober 2009 in einer Templiner Wohnung Polizeibeamte beleidigt, einen gezielt getreten und "Sieg Heil" gerufen zu haben.

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29.11.2010

Milmersdorfer Zirkusvertreibung

Spendensammlung erbrachte
128 Euro und 11 Cent

Milmersdorf (ipr) Eine Spendensammlung für den Familienzirkus "Happy" erbrachte 128,11 Euro, teilte Bürgermeister Klaus-Christian Arndt auf Nachfrage mit. Das Geld ist gedacht als Entschädigung für den Ausfall der Vorstellung aber auch als entschuldigende Geste für das aggressive und gewalttätige Verhalten von Anwohnern, die den kleinen Zirkus Ende September mit Gewalt aus Milmersdorf vertrieben hatten.

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25.11.2010

Bürgermeister von Löcknitz vor Gericht

55 Tagessätze für eine misslungene Deeskalation

Pasewalk (ipr) In der vergangenen Woche wurde der Bürgermeister von Löcknitz (MV), Lothar Meistring (Die Linke), vor dem Amtsgericht Pasewalk wegen Widerstands gegen zwei Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung in einem Fall zu einer Geldstrafe von 55 Tagessätzen zu je 50 Euro verurteilt. Laut einem Bericht der Pasewalker Zeitung war der Gerichtssaal gefüllt mit Polizeibeamten, Gemeinderatsmitgliedern und Anhängern der rechten Szene.

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23.11.2010

Templiner Stadtfeuerwehr im Thor Steinar Stress

Die Debatte geht weiter

Templin (ipr) Vergangen Samstag ging die öffentliche Debatte um das Tragen von Thor Steinar Kleidung durch verantwortlichen Mitglieder der Stadtfeuerwehr Templin in die nächste Runde. Im Uckermark Kurier kam der stellvertretende Integrationsbeauftragte des Landkreises Uckermark, Lothar Priewe, zu Wort.

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20.11.2010

Die vergangene Woche in der rechten Ecke

Volkstrauer- und NPD-Kreisparteitag

Prenzlau (ipr) Vergangenen Samstag fand in Prenzlau der Kreisparteitag der NPD Barnim-Uckermark statt. Das meldete die Website des NPD Ortsbereiches Prenzlau. Außerdem wurde berichtet, dass Anzeige wegen der verschwundenen Volkstrauertags-Gebinde von Soldatenfriedhof in Schwedt erstattet wurde.

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29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


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