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uckermark-news >> 2026 >>

27.11.2025

1. Prozesstag: Templiner wegen Kinderpornografie vor Gericht

Der Angeklagte ist ein Wiederholungstäter

Prenzlau (ipr) Am Dienstag begann der Prozess gegen einen Templiner Reichsbürger vor dem Schöffengericht in Prenzlau. Dem Mann wird Erwerb, Besitz und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte vorgeworfen. Insgesamt soll der Mann in den Jahren 2017 bis 2020 22 mal aus dem Netz Fotos auf seinen Rechner geladen und 4 Fotos an andere User weitergeleitet haben. Die Bilder sollen sexuelle Handlungen mit Kindern zeigen.

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30.10.2025

Prenzlauer Nazis stressen Soldaten

Bundeswehrsoldat rassistisch beleidigt

Prenzlau (ipr) Mittwochabend wurden in der Steinstraße in Prenzlau mehrere Bundeswehrsoldaten in Uniform von zwei Männern angegangen. Ein Soldat soll rassistisch beleidigt worden sein.

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29.10.2025

Graffiti-Provokation

Kita-Schuppen mit Hakenkreuz beschmiert

Schwedt (ipr) Am Dienstag wurde in Schedt frische Graffiti an einem Schuppen entdeckt. Darunter ein Hakenkreuz.

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27.10.2025

Gericht verurteilt 21-Jährigen aus Templin zu Geldbuße

Ein besonderer Herrentagsgruß

Prenzlau (ipr) Anfang Oktober wurde vor dem Jugenrichter des Amtsgerichts in Prenzlau ein 21-Jähriger aus Templin wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen (§ 86a) zu einer Geldbuße verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

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23.10.2025

Jugendrichter verurteilt Templiner wegen Nazi-Parole

"Sieg Heil"-Ruf bringt 20-Jährigem 200 Sozialstunden ein

Prenzlau (ipr) Anfang Oktober ist ein 20-jähriger Templiner vor dem Jugendrichter in Prenzlau wegen des Rufens einer Nazi-Parole unter Einbeziehung einer Vorstrafe zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig, wie ein Gerichtssprecher gegenüber gegenrede.info bestätigte.

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29.01.2026

Immer wieder!

Am Nachmittag des Internationalen Holocaust-Gedenktages (27.01.2026) wurde in Eisenhüttenstadt am Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Ortsteil Fürstenberg ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Wer das Symbol des Naziregimes dort hinterließ und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


20.01.2026

Frau ruft Naziparolen

Am Sonntag kurz vor Mitternacht (18.01.2026) zerschlug eine 35-jährige Frau in der Spechthausener Straße in Eberswalde eine Flasche und rief lautstark Naziparolen. Die Polizei musste die aggressive Frau zu Boden bringen und fixieren. Sie verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus behandelt, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


19.01.2026

Rechtsrock abgespielt

Kurz vor dem Tagwechsel auf Sonntag (17.01.2026) fiel ein 18-Jähriger in der Juri-Gagarin-Straße in Fürstenwalde auf, der mit dem Fahrrad unterwegs war und lautstark Musik abspielte. Die Polizisten erkannten ein Lied der Rechtsrockband "Landser", die 2023 als kriminelle Vereinigung eingestuft wurde. Gegen den bereits polizeibekannten Jugendlichen wird nun wegen des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


18.01.2026

Nazigegröle in Bus

Am späten Samstagabend (17.01.2026) pöbelte ein 33-jähriger Mann in einem Linienbus von Bernau nach Wandlitz Fahrgäste an, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief Naziparolen. Auch gegenüber alarmierten Polizisten rief er Naziparolen. Er war beleidigend und spuckte sie an. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Mann (2,34 Promille) in Gewahrsam. Der deutsche Staatsbürger ist nun ein Fall für den Polizeilichen Staatsschutz der Direktion Ost.


13.01.2026

Zehn Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Connewitz

Am Sonntag jährte sich der Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz zum zehnten Mal. Am 11. Januar 2016 waren rund 300 Rechtsextreme in den als links-alternativ bekannten Stadtteil eingedrungen, hatten Autos beschädigt und Geschäfte verwüstet. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 113.000 Euro.

Bereits in der Tatnacht identifizierte die Polizei 214 mutmaßliche Angreifer. Insgesamt wurden später 217 Personen angeklagt. Inzwischen sind 212 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen. Ein Verfahren wurde eingestellt, weil der Angeklagte inzwischen verstorben ist. Zwei weitere Prozesse endeten mit Freisprüchen. Alle übrigen Angeklagten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt – überwiegend zu Bewährungsstrafen.


08.01.2026

Nazisymbole geschmiert

Am Dienstag wurde der Polizei mitgeteilt, dass noch Unbekannte an die Glasflächen einer Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Hakenkreuz sowie eine SS-Rune und Zahlencodes der rechten Szene geschmiert haben. Wer sich da betätigte und welche Motivation dahintersteckte, ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost.


[rückblick 2025]